25.12.2012 bis 07.01.2013
Pünktlich um 17 Uhr hoben wir ab Richtung Tansania – mit einem kleinen Zwischenstopp in Amsterdam und Nairobi. Als wir am nächsten Tag um 11 Uhr endlich in Arusha ankamen, waren wir dementsprechend gerädert. Umso schockierender die Erkenntnis: kein Gepäck da (genau DAS, was man nach einer langen, anstrengenden Reise braucht)! Dass es allen anderen Passagieren gleich ging, haben wir erstmal nicht so richtig gecheckt, weil sich fast alle ziemlich rasch in Richtung Ausgang begaben. Dort entwickelte sich eine lange Schlange. Wie gesagt – wir haben nicht geschnallt, dass die Schlange vorm „lost&found“ entstand, und so nahm ich eine Abkürzung durch eine Seitentür, um eine Gepäcks-Vermisstenanzeige abzugeben.
Das ging relativ flott – und wir machten uns auf die Suche nach unserem Fahrer: Loi. Der wollte selbst nochmal checken, was mit dem Gepäck los ist – also nochmal rein – und da haben wir erst gesehen, dass alle anderen schon ziemlich ungehalten darauf warteten, ebenfalls endlich ihre Vermisstenanzeige abzugeben.
Loi fuhr uns zu unserer ersten Logde, wo uns als erstes die Frage gestellt wurde, ob wir 2 oder 3 Minuten duschen wollten (genau DAS, was man nach einer langen, anstrengenden Reise braucht)?! Wir haben uns für die „Luxusvarianten“ von 3 Minuten entschieden, und nach einem Mittagessen und dem kurzen Besuch von Ingrid – eine der Besitzerinnen von Bush2Beach (welche uns bezüglich Gepäck und fehlender Moskitolotion beruhigte), sanken wir um 16 Uhr Ortszeit in einen wohlverdienten Schlaf, bis zum nächsten Morgen.
Tag 1 auf Safari: Manyara Lake
Nach ca. 2 Stunden Fahrzeit inkl. kurzem Einkaufszwischenstopp (in der Kinderabteilung des Bekleidungsgeschäftes), in der wir uns einen ersten Eindruck über Land und Leute verschaffen konnten, erreichten wir den Manyara National Park. Ein 300km² großer Park, von denen 200km² der See einnahm. Es dauerte grade mal ein paar Minuten, und wir konnten die ersten Affen aus nächster Nähe beim Spielen beobachten! Gleich darauf folgten die ersten freilebenden Zebras, unseres Lebens, dann jede Menge Vögel, kurz darauf Hippos. Bei unserer Lunchpause, von einer Aussichtswarte aus, konnte Andy die ersten Giraffen in der Ferne ausmachen – große Aufregung! Nach der Pause lief uns ein Elefant direkt vor die Linse – dann Strauße – dann Flamingos - und dann: die erste Giraffenherde! Wir waren so begeistert! Vor allem, weil Andys Schwester noch kurz vor unserer Abreise erzählt hat, dass eine Freundin auf Safari GAR keine Tiere zu Gesicht bekommen hätte. Und wir hatten nun innerhalb weniger Stunden schon die exotischsten Tiere aus nächster Nähe bestaunen dürfen.
Nach diesem wirklich aufregenden ersten Tag fuhren wir zu einer Lodge, welche neben einem Massai-Dorf positioniert war. Die Massai begrüßten uns mit einer Tanzaufführung, und einem superleckeren Barbecue mit den verschiedensten Fleischarten (auch Ziege -> sehr zäh) und Beilagen. Es war, entgegen unserer Erwartung alles sehr komfortabel, und auf Touristenwünsche angepasst. Das hatten wir uns etwas authentischer vorgestellt.
Tag 2 auf Safari: Ndutu Area
Am nächsten Morgen überbrückten wir die Wartezeit, aufs Gepäck, welches Chris (ein weiterer Besitzer von Bush2Beach) für uns vom Flughafen holte, mit einem Spaziergang mit einem Massai. Er erklärte uns die einzelnen Funktionen ihrer Baumrinden, und Blätter – wobei für uns oft erst auf den zweiten Blick ein Unterschied zwischen den jeweiligen Bäumen feststellbar war. Vom erklommenen Hügel aus hatten wir einen tollen Blick, auf den „Ostafrikanischen Grabenbruch“. Witzig war, als der Massai uns erklärte, welche Hölzchen er verwendet, um Feuer zu machen, um Rauchzeichen abzusetzen (für den Fall, dass ein Kollege weiter weg gesichtet wird) – und im nächsten Moment ein Handy herausholt!
Nachdem wir überglücklich unser Gepäck in Empfang nehmen durften – nicht ohne die Erkenntnis, dass wir eigentlich viel zu viel eingepackt haben – gings per Jeep zum Ndutu-Lake. Zwischenstopp legten wir in Moskito-River ein, um einige der wunderschönen, phantasievollen Stoffe zu erstehen, mit welchen die Frauen sich hier kleideten.
Der Weg führte zuerst auf den Ostafrikanischen Grabenbruch hinauf – dann hinunter nach Karatu – dann wieder hinauf auf den Ngogongoro-Krater – diesen entlang – und dann wieder hinunter nach Ndutu. Hier hatten wir zum ersten mal Berührung mit der großen Migration! Wir waren überwältigt von den riesigen Gnu (Wildebeest),-Zebra-,und Gazellenherden! Wir saßen teilweise nur noch mit Gänsehaut, und kopfschüttelnd im Auto, und waren uns sicher: das glaubt uns zu Hause niemand!
Leider hatten wir in Ndutu auch das erste mal Berührung mit starkem Regen, welcher die staubigen Straßen sofort in rutschige, schmierige Schlammpisten verwandelte. Mehr als einmal musste Loi in den kommenden Tagen zum Abschleppseil (oder radikaleren Mitteln) greifen, und die großen hängengebliebenen Jeeps aus ihrer misslichen Lage befreien. Hier zu fahren war der reinste Knochenjob, und wir wurden auf den Rücksitzen kräftigst durchgeschüttelt – nix für Bandscheibengeschädigte!
In Ndutu bewohnten wir ein einfaches Zeltcamp, mit sehr rührend bemühten Angestellten, relativ leckerem Essen, einer warmen Buschdusche, und einem sehr gemütlichen Bett – in welches wir völlig fertig sanken. Der Schlaf verlief allerdings nicht wirklich ungestört: eine Zebraherde querte das Camp, und gab ziemlich schräge Töne von sich. Außerdem drehten die Grillen so richtig auf, und man hatte das Gefühl unter einer 5000V Hochspannungsleitung zu schlafen – oder unter Tinnitus im Endstadium zu leiden.
Tag 3+4 auf Safari: Serengeti
Nach einem Spaziergang mit dem Ranger, und einigen Pirschfahrten am nächsten Vormittag, machten wir uns wieder auf den Weg – diesmal in Richtung Serengeti, wo wir 2 Tage bleiben wollten. Wieder konnten wir unzählige Tiere beobachten – diesmal auch die langersehnten „Katzen“: Löwen, Geparden, Leoparden! Per Funk teilten die Fahrer sich untereinander mit, wenn irgendwo Raubkatzen gesichtet wurden, und es begann jedes mal ein wahrer Run auf die besten Plätze und Ausblicke - einmal sogar mit 50 gezählten Jeeps (bei einer Katze!). Verkehrschaos pur. Die Tiere nahmen es jedoch durch die Bank gelassen. Wenn sie keinen Bock auf Menschen hatten, dann blickten sie einfach stur in die andere Richtung der Fahrzeuge – und andere wiederum stellten sich minutenlang wunderschön in Pose, und ließen sich ablichten.
In der Serengeti ist die Befahrung ohnehin nur auf den Straßen erlaubt – das heißt, dass alle Tiere, die sich nicht am Straßenrand aufhalten, unentdeckt bleiben – und somit in Ruhe gelassen werden.
Das Camp glich dem Zeltcamp in Ndutu wie ein Ei dem anderen – mit der Ausnahme, dass statt Zebras eine Büffelherde rund ums Camp graste. Büffel sind bei den Einheimischen die meistgefürchtetsten Tiere schlechthin, weil sie es angeblich gar nicht gerne haben, wenn man in ihrem Revier herumspaziert. Im Gegensatz zu den meisten anderen Tieren, die sich lt. Loi nicht sonderlich für Menschen interessieren, werden jährlich sehr viele Einheimische durch Büffel getötet.
Nach den Abendessen wurden wir immer von den Guides zum Zelt begleitet – da diese stärkere Taschenlampen hatten, welche die wilden Tiere abhalten sollte, konnten wir sehen, dass sich auch Giraffen in unmittelbarer Nähe zum Camp aufhielten.
Da die Ndutu-Area, und auch die Serengeti relativ hoch liegen, war es speziell nachts eher kühl (geschätzte 15 Grad), und wir waren froh, unsere Fleecewesten und Regenjacken dabei zu haben.
Kurios ist, dass mitten durch die Serengeti eine Transitroute zum Lake Victoria führt. Bei Regenfällen sind die Brücken für Schwerfahrzeuge teilweise überflutet, und ein Weiterkommen nur noch unter äußerster Lebensgefahr möglich. So konnten wir beobachten, wie sich vor einer Wasserquerung ein ziemlicher Stau aus vollbesetzten Bussen und LKW´s gebildet hatte. Wir kamen grade recht, um die erste Harakiri-Aktion eines Reisebusses zu beobachten, der bereits seit mehreren Stunden festsaß, und sich nun in einer „Augen zu und durch“- Aktion einen Weg durch die reißenden Wassermassen bahnte. Als die Menschen heil am anderen Ufer ankamen, waren sie überglücklich – und auch die anderen Fahrer nahmen ihren Mut zusammen, und lenkten ihre Gefährte über die unter den Fluten völlig verborgene „unsichtbare“ Brücke. Jede geglückte Aktion wurde mit lautem Klatschen, und Bravo-Rufen gefeiert – und den Fahrern stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Schlussendlich kam auch noch ein Subaru-Fahrer daher, der Loi sein Leid klagte, dass er nun ebenfalls die Brücke überqueren müsse, da er hier sonst ohne Essen festsitzen würde. Loi klärte ihn auf, dass ein paar Hundert Meter weiter oben, eine PKW Brücke wäre, die höher läge, und deshalb mit Sicherheit nicht überschwemmt wäre. Ich glaube, das hat dem Subaru-Fahrer sein Leben gerettet, denn mit seinem leichten Gefährt, wäre er zu 100% Baden gegangen!
Auf dem Rückweg nach Karatu machten wir noch Halt bei einem Massai Dorf – diesmal musste Andy mit den Männern „tanzen“ (hüpfen). Außerdem besichtigten wir die Dorfschule, mit den zuckersüßen Kindern, welche uns voller Begeisterung ein Lied sangen. Danach durften wir ein „Haus“ von innen besichtigten, und wurden bei der Gelegenheit gleich so richtig durchgeräuchert! Im Haus befand sich eine offene Feuerstelle mit dem traditionellen Essen: Maisbrei und Milch (das Blut fehlte zum Glück!). Loi (ebenfalls Massai) bestätigte uns, dass es eine völlig normale Praxis sei, den Kühen oder Ziegen Blut abzuzapfen, und das dann mit Milch zu mischen (milk-shake hat er es genannt – und mir wurde spontan übel).
In der Nähe des Dorfes hielten wir um unsere Lunch-Pause einzulegen. Hier wieder: vielleicht 100-200m entfernt jede Menge Zebras und Giraffen – wie im Traum!
In Karatu machten wir nochmal kurz Halt, da ich beim dortigen Postamt eine Ansichtskarte für mein Patenkind aufgeben wollte, und Loi irgendwas für sein Handy besorgen musste. Hier hatten wir nochmal die Gelegenheit, die Bevölkerung zu beobachten, und heimlich ein paar Fotos zu schießen – die Menschen vor die Kamera zu bekommen, ist wesentlich schwieriger, als die exotischsten Tiere, weil sich die Leute nicht gerne fotografieren lassen, und WENN, dann nur gegen Bezahlung!
Tag 5 auf Safari: Ngorongoro-Krater
Die Lodge, in der wir die Silvesternacht verbringen wollten, war mit Abstand die schönste Lodge der Reise – und nachdem wir ein köstliches Abendbuffet genießen durften, verschliefen wir den Jahreswechsel komplett. Nicht so unser Fahrer Loi, der die halbe Nacht durchgefeiert hatte. Trotzdem ging es am nächsten Morgen pünktlich um halb 8 zum Ngorongoro-Krater – welchem Kenner gerne das Prädikat „8. Weltwunder“ verleihen. Wieder war es überwältigend, wie viele wunderschöne Tiere hier in dieser Hochebene auf engstem Raum (Länge 19km) leben. Hier sahen wir schlussendlich auch noch Nashörner – das letzte Tier, das uns für die „Big five“ noch gefehlt hat (Löwe, Leopard, Elefant, Büffel, Nashorn). Angeblich verlassen nur die Elefanten den Krater – alle anderen Tiere leben hier das ganze Jahr über. Es existieren hier von fast allen Tierarten Afrikas Exemplare – außer von Giraffen. Denen fehlt im Krater die Hauptnahrungsquelle: Akazien. Schatten ist ebenfalls Mangelware, und deshalb nutzen Löwen gerne die Gelegenheit, sich neben/unter den Jeeps etwas auszuruhen. Da die Kraterebene jedoch auf 1300m Höhe liegt, war es trotz Sonne nicht sonderlich heiß.
Nach einer 4,5 stündigen Fahrt war das Ende unserer Safari gekommen, und Loi lieferte uns am Kilimandscharo-Airport in Arusha ab.
Die Eincheckerei verlief irgendwie total chaotisch. Zuerst wurden wir in die eine, und dann in die andere Warteschlange geschickt. Vor uns waren 5 Russen (?) bei denen nichts weiterging. Die Dame vom Schalter wollte immer irgendwelche anderen Papierchen sehen. Zu allem Überfluss sollte der Flieger auch noch 20 Minuten früher als geplant abheben. Als wir an der Reihe waren, verlief alles reibungslos – bis auf die Tatsache, dass unsere Koffer keine Banderolen bekamen. Das ließ mich stutzen, und ich blieb in der Nähe stehen, um so lange zu warten, bis dies nachgeholt würde. Nach und nach wurden auch die anderen Passagiere eingecheckt – und unsere Koffer irgendwo zur Seite gestellt. Bei dem ganzen Chaos bekam ich auch mit, dass im Flieger nicht mehr alle Passagiere Platz fanden. Eine Gruppe von 5 Personen bekam die schlechte Nachricht – nur noch Platz für 4! Die Zeit lief, und ich quetschte mich nochmal an den Schalter, um die Dame drauf aufmerksam zu machen, dass unsere Koffer immer noch unidentifizierbare Flugobjekte wären. Bis sie kapiert hat, was ich will, und endlich die Banderolen ausdruckte, verging noch eine Weile, aber schlussendlich hatten unsere Koffer endlich ihr Erkennungs-Band – und wir ein gutes Gefühl, in Sansibar nicht wieder ohne Gepäck dazustehen. Die positivste Überraschung folgte im Flieger: aufgrund der totalen Überbesetzung reisten wir 1. Klasse! Ich hatte den Sitz 1A – Pole Position. Leider dauerte der Flug nur 1 Stunde.
Tag 6 Stonetown / Sansibar
Auf Sansibar empfing uns eine unglaubliche Hitze (19 Uhr und immer noch fast 30 Grad)- jedoch war vom Fahrer keine Spur – ok, wir waren auch 20 Minuten früher abgeflogen. Endlich kam er, und brachte uns in die Stadt. Um zum Hotel zu gelangen, mussten wir uns zu Fuß einen Weg durch die engen, und größtenteils unbeleuchteten Gassen bahnen. Wir waren etwas schockiert, denn im Gegensatz zum Festland, fiel uns hier gleich mal der viele Dreck auf. Außerdem waren wir vom „Hakuna Matata“-Feeling, welches in Tansania durchgehend geherrscht hatte, mitten im strengen Orient gelandet. Abendessen nahmen wir schwitzend auf der Dachterrasse des Hotels ein – und nach einer durchgeschwitzten Nacht wachten wir in einem stockdunklen Zimmer auf, bei dem sich die Fenster nicht öffnen ließen, und man trotz strahlenden Sonnenscheins, das elektrische Licht anknipsen musste.
Wir erkundigten uns an der Rezeption nach einem Stadtplan, da wir geplant hatten, den Vormittag für eine Stadterkundung zu nutzen. Stadtplan gab es keinen – und auf meine Frage, wie wir eine bestimmte Adresse zum Shoppen erreichen würden, meinte der Mann an der Rezeption nur: einfach grade aus, und dann links. Skeptisch, ob wir unser Hotel je wieder in diesem Wirrwarr aus unbeschrifteten Gassen wiederfinden würden, machten wir uns auf den Weg. Nach ein paar Minuten, schloss sich uns ein „Guide“ an, der sich nicht mehr abschütteln ließ. Also gut, dachten wir, dann soll er uns halt die Stadt zeigen, und uns dann wieder zum Hotel führen. Die Stadtführung war dann eigentlich ganz interessant – und wir mussten zugeben, dass wir uns allein niemals zurechtgefunden hätten – geschweige denn, die interessanten Gebäude gefunden, und die Geschichte Sansibars kennengelernt hätten.
Auch der Markt war mehr als sehenswert! Er bestand aus einem Fischmarkt, einem Fleischmarkt (den Geruch bekomm ich nie wieder aus der Nase – kein Wunder bei 34 Grad!), einem Hendlmarkt, einem Gewürzmarkt und einem Obst/Gemüsemarkt. Nach 2 Stunden brachte uns der Guide wieder zum Hotel, und wir nutzten die verbliebene Zeit, um ein paar schöne Kleidungsstücke zu kaufen. Natürlich mit vieeeel Handeln und Feilschen.
Tag 7 – 12 Sansibar
Um 14 Uhr sollten wir abgeholt werden, um ins Hotel am Strand gebracht zu werden – jedoch war der Fahrer wieder unpünktlich. Wir nahmen es mit Humor: der Europäer hat die Uhr – der Afrikaner hat die Zeit!
Der Badeaufenthalt am Meer entwickelte sich dann in mehrerlei Hinsicht nicht so, wie wir es uns erträumt haben:
1.) ich wurde am 2. Tag krank (Husten, Halsweh, Appetitlosigkeit, Mattheit und unglaubliche Gliederschmerzen!)
2.) das Wetter (an 2,5 Tagen war es bewölkt bzw. regnete es)
3.) das Hotel – bestimmt nicht so, wie wir es uns für das viele Geld vorgestellt hatten
30 Stunden vorm Heimflug, beschlossen wir, schon mal bei der Airline einzuchecken, um Plätze in der ersten Reihe (fußfrei) zu bekommen, da ich mir nicht vorstellen konnte, in meinem Zustand irgendwo eingequetscht – mich nicht austrecken könnend - zu überleben. Zuerst ging es nicht, weil wir zu früh dran waren – dann war im Hotel Stromausfall, und somit keine Internetverbindung vorhanden – dann stimmte mit der Airline-Website etwas nicht…. Und ich kam zu dem Entschluss: es soll nicht sein! Andy hat es noch mehrmals versucht – aber ohne Erfolg. Als unser Flug von Sansibar nach Nairobi auch noch Verspätung hatte, keimte in mir die Hoffnung auf, dass wir vielleicht wieder so spät dran wären, dass nur noch Plätze in der 1. Klasse frei wären?! Als wir in Nairobi unsere Bordkarte bekamen, folgte die Ernüchterung: 21 Reihe Economy. Also irgendwo mittendrin . Umso ungläubiger waren dann unsere Gesichter, als wir beim Einsteigen in den Flieger die Überraschung erlebten: uns wurden prompt die Plätze in der ersten Reihe zugewiesen! Fußfrei! Nebeneinander! Hatten wir also doch noch unsere Wunschplätze erhalten!
P.S.: Fotos folgen! Wir sind immer noch mit dem Aussortieren der ca. 4000 Bilder beschäftigt.