Dienstag, 14. Januar 2014

Fazit der Reise

Mitlerweile haben wir den zweiten Arbeitstag daheim und es ist Zeit unsere Eindrücke zusammenzufassen.
Es ist verblüffend wie einfach das Reisen in diesem Land ist. Wir hatten ausser dem Hin- und Rückflug keinerlei fixen Pläne und haben uns auch erst vor Ort mit der Routenplanung beschäftigt, dennoch hatten wir nicht eine einzige Panne oder Verzögerung. Die Menschen in Vietnam scheinen uns sehr freundlich und völlig aggressionslos, im schlimmsten Fall wird man ignoriert, nahezu immer waren sie uns gegenüber sehr freundlich und hilfsbereit. Vor allem in den großen Städten ist das Leben bedingt durch sehr beengtem Wohn- und Lebensraum, gigantisches Verkehrsaufkommen durch hunderttausende Mopeds und daher entsprechend schlechter Luftqualität, alles andere als lebenswert, für den Touristen hat es aber durchaus seine Reize. Das Essen hat sich als völlig unproblematisch und meist sehr geschmackvoll, wenn auch etwas scharf herausgestellt, obwohl wir mehrmals in Straßenküchen und ganz kleinen Restaurants gegessen haben, war es stets sehr bekömmlich und gut verträglich. Als sehr schöne Orte haben sich Hoi An, Mui Ne, Can Tho und die Insel Phu Quoc erwiesen, absoluter Tiefpunkt war Rach Gia wobei Na Trang und Da Nang kaum besser waren. Weiters viel uns auf, dass es bei der Arbeitsaufteilung kaum Unterschiede zwischen Mann und Frau zu geben scheint und sich Männer ebenfalls sehr liebevoll um die Kinder zu kümmern scheinen. In Sachen Umweltverschmutzung liegt vieles im Argen, so ist z.B. der Mekong im Delta sehr verdreckt und Gemüse wird teilweise direkt am Seitenstreifen stark befahrener Straßen angebaut. Ratten sahen wir beinahe täglich und sie gehören hier anscheinend zum Straßenbild.
Insgesamt hat uns diese Reise sehr gut gefallen und da wir diesmal bedingt durch die niedrigen Temperaturen im Norden einige lohnende Ziele ausgelassen haben, möchten wir gerne irgendwann einmal im April ( wurde uns von einheimischen als beste Zeit empfohlen) wiederkommen und Nordvietnam in Verbindung mit Kambodscha und eventuell Singapur nochmals bereisen.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Saigon die Zweite

Noch ein Wort zu Rach Gia: Wir haben jetzt einige Fotos von unserem 4 Euro Zimmer reingestellt und damit ist dieses Thema für uns erledigt.
Noch mehrere Worte zu Phu Quoc:
Jetzt sind endlich auch Fotos im Blog, es war wirklich wunderschön dort. Die Bungalows sind zwar nicht mehr auf dem neuesten Stand und schon sehr abgewohnt, aber ansonsten passt dort alles. Der Strand ist bei dieser Anlage am breitesten von allen in der näheren Umgebung , der Pool ist auch sehr schön, obwohl wir ihn nur zum Abkühlen verwendet haben weil er kälter als das Meer war und am tollsten war es, dass man nur barfuß am Strand entlang zu gehen und kam von einem Restaurant zum anderen wobei es überall herrliches Seafood gibt. Zum Abschluß wurden wir noch gratis zum Flughafen gebracht der nagelneu und fast wie ausgestorben ist. Es waren nur 2 von 37 Abfertigungsschalter geöffnet, ausserdem gibt es dort den unfrequentiertesten Burger King weltweit. NOCH!!

Nach 50 min. Flug waren wir in Saigon wo wir uns vom Flughafen ins Hotel mit einer Schweizerin das Taxi teilten, dann schnell im Itercontinental eingecheckt und auf gings durch die Stadt. Am Abend gute Frühlingsrollen und Ente in Pfeffersauce ( ich) bzw. in Orange ( Petra) gegessen. Heute nach dem Frühstück auf zum Markt wo Petra dem Kaufrausch verfiel. Wir kauften für 139 Euro ein Teeservice, 4 Kaffeetassen samt Untertasse, 2 Tücher, unzählige Essstäbchen, 2 Federpenal, 3 schöne Haarnadeln und einiges was wir nicht verraten wollen sowie eine Tasche um alles zu transportieren. Danach legten wir uns im Hotel an den Pool ( Fotos folgen noch ) und jetzt sitzn wir im 19 Stock bei Kaffe, Tee und Brötchen und schreiben diesen Beitrag. Danach gehts nochmals durch die Stadt.

Sonntag, 5. Januar 2014

Alptraum Rach Gia - Paradis Phu Quoc

Nachdem wir vorgestern vom Mekongdelta mit dem Bus nach Rach Gia gefahren sind um an nächsten Tag von dort mit der Fähre nach Phu Quoc weiterzufahren, hat uns in Rach Gia eine böse Überraschung erwartet. Diese Stadt ist ein einziger Alptraum, auch in diversen Reiseportalen wird nix gutes darüber berichtet. Da kaum Aussicht auf was besseres bestand, sind wir gleich in die erste Absteige hinein und haben ein " Zimmer" für sage und schreibe umgerechnet 4 Euro 31 Cent genommen. Nach Besichtigung des Zimmers haben wir uns sofort eine große Dose Insektenspray für umgerechnet 2 Euro gekauft über den Verlauf der Nacht schweigen wir lieber, aber immerhin dürften wir damit das billigste Zimmer aller Zeiten überlebt haben.
Die Fahrt mit der Fähre nach Phu Quoc klappte prima und am Kai nahmen wir ein Taxi das uns an unser Ziel das " Tropical Resort" brachte. Hier bewohnen wir einen Bungalow der für 4 Personen ausgelegt ist, 2 separate Eingänge, zwei Badezimmer und 2 Schlafzimmer besitzt, sowie eine große Terrasse. Das ganze Resort steht in einem Palmenwald direkt am Meer. Hier ist es wunder schön, das Wasser ist warm, das Meer ruhig, der Sandstrand sauber und breit. Gestern am Abend sind wir den Strand entlangspaziert und haben dann direkt am Strand an Tischen im Sand sitzend eine gegrillte Meeresfrüchteplatte gegessen die vor unserer Nase zubereitet wurde. Leider ist das Internet hier so schwach dass ich keine Fotos hochladen kann, vielleicht versuche ich eines auf Facebook hochzuladen aber mehr ist wohl nicht drin.
Wir bleiben hier noch 3 Tage und dann geht es zurück nach Saigon wo wir noch 2 Nächte als Ausgleich zum 4 Euro - Zimmer im Itercontinental verbringen werden.
Falls ich irgendwo ein stärkeres Internet finde melde ich mich nochmals von hier, sonst halt erst aus Saigon.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Can Tho - die schwimmenden Märkte

Pünktlich um 5:15 heute Morgen, wurden wir wieder von Hoan abgeholt (dem gleichen entzückenden Mädchen, wie bei der gestrigen Bootstour). Gut gelaunt, mit ihrer Quietsch-entenstimme, besorgte sie uns erst einmal 2 Milchkaffee, die wir gemütlich auf dem Boot, zum Munterwerden, schlürften. Zu unserem Erstaunen, herrschte bereits Hochbetrieb in den Gassen, und auf dem Fluss! Auch einige Touristenboote tasteten sich bereits - gleich wie wir - durch die Dunkelheit, in Richtung des schwimmenden Marktes Cai Rang. Wir hatten uns extra einen Pullover drüber gezogen, da Hoan uns gestern vor der schrecklichen Kälte warnte, die morgens auf dem Fluss herrschen sollte. Naja...20 Grad ist nicht unbedingt das, was wir uns unter "Kälte" vorstellen,jedoch Hoan fröstelte fast den ganzen Vormittag vor sich hin - trotz Pullover und langer Hose. Mit ihr hatten wir sowieso den allergrößten Spass, da sie sehr gesprächig war, und immer einen guten Schmäh auf den Lippen hatte. Besonders für Andy hatte sie allerhand Tipps auf Lager, wie er es zu einem reichen Mann schaffen könnte. Die Ideen reichten von gemieteter Fischzucht bis hin zum professionellen Melonenverkäufer in Österreich.
Um ca. 6 Uhr erreichten wir den schwimmenden (Groß-)Markt. Hier werden Obst und Gemüse nur in großen Mengen, zu kleinen Preisen abgegeben (ab 50kg). Die Markthändler verweilen jeweils mehrere Tage an Ort und Stelle, bis sie die Ware verkauft haben, und holen dann bei den umliegenden Bauern wieder Nachschub. Der Markt hat täglich von 5Uhr bis 17Uhr geöffnet, und es befinden sich ca. 100 Boot dort. Nur zum Tet-Fest bleibt der Markt für 1 Woche "geschlossen". Wer hier einkauft, bringt die Ware wiederum zu einem kleineren Markt, bei dem die Preise pro Kilo steigen, jedoch schon Mengen ab 10 kg weiterverkauft werden. Die hier gekauften Waren, werden wiederum in den kleinen Dörfern der Umgebung angepriesen - dann erhält man die normale Haushaltsmenge ab 0,5kg.
Nach dem großen Markt machten wir einen kurzen Stop bei einer Glasnudel-"Fabrik" und im Anschluss besuchten wir den sehr stimmungsvollen kleinen schwimmenden Markt Phong Dien. Mit dem Boot wurden wir mitten ins Gewühl manövriert, und konnten in aller Ruhe die angebotenen Waren begutachten (verschiedenstes Obst und Gemüse, gekochte Speisen, und auch einen schwimmenden Supermarkt - mit Artikel für den täglichen Gebrauch - gab es).
Danach bogen wir mit dem Boot in die richtig kleinen Kanäle ein, in die kein Ausflugsschiff mehr hineinkommt. Nach einem kurzen Landspaziergang, bei dem uns Hoan wieder einiges über das Leben in Vietnam, die Leute, und sich (!) erzählte, machten wir bei einem Gartenrestaurant Pause, welches auch Homestay-Aufenthalte anbieten würde. Wir aßen dort einen superleckeren Fisch-Hotpot, wofür der Fisch, extra für uns, frisch aus dem Teich gefischt wurde. Die Nachhausefahrt mit dem Boot dauerte nochmal ca. 1 Stunde, und um kurz vor 12 Uhr kamen wir wieder bei uns im Hotel an.
Schon während des Ausfluges hat Hoan die morgige Weiterfahrt mit dem Bus für uns geregelt, und somit müssen wir heute Nachmittag nur noch die Tickets für die Fähre von Rach Gia nach Phu Quoc besorgen.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Ins Mekongdelta

Gestern gab es in Saigon ein großes ( öffentliches ?) Feuerwerk aber sonst wurde nicht herumgeknallt.
Wir waren schon um 11 Uhr im Bett weil wir hundemüde waren. Hier im Süden gibt es Reisfelder in den unterschiedlichsten Stadien, von nur Gatsch über gerade angekeimt bis saftig grün, voll reif und abgeerntet.
Gestern kamen wir an ganz vielen Drachenfruchtfeldern vorbei und in vielen offenen Hallen konnten wir beobachten wie groß und klein Früchte in Kisten stapelten. Anscheinend ist auch für die hier übrigens ganz ausgezeichnet schmeckenden Drachenfrüchte Erntezeit. Vom Bus aus sahen wir dass in vielen Höfen und teilweise auch auf Nebenstraßen diverse Ernten ( Reis, Zuckerrohr, Mais und irgendeine Wurzel?) zum Trocknen ausgelegt wurden.
Heute machten wir und gleich nach dem Frühstück auf den Weg ins Travellerviertel um die Busfahrt nach Can Tho ins Mekongdelta zu buchen was auch gleich klappte. Die Fuffi vom Buchungsbüro setzte uns dann in ein Taxi das uns zu einer Zubringer - Busstation brachte von wo wir mit einem Bus zum großen Busbahnhof fuhren. Am Busbahnhof fanden wir dann einen Bus der 45 min. früher losfuhr als der von uns gebuchte und wir durften diesen nehmen. Jetzt sitzen wir in diesem Bus in dem wir übrigens die einzigen Touristen sind und ich hab einmal Zeit ein bisserl ausführlicher zu schreiben. Am Abend werde ich es dann in den Blog stellen.
Vietnam ist alles andere als ein sauberes Land, aber beim Essen geht es erstaunlich reinlich zu, es schmeckt nahezu immer ausgezueichnet und wir haben keinerlei Verdauungsprobleme.an Früchten gibt es hier neben den schon erwähnten Drachenfrüchten, Mango, Papaya, Litschi, Pomelo, Wassermelone, Ananas, Kokosnuss Banane, Maracuja und einige die wir gar nicht kennen. Vor vielen Häusern stehen hier sehr große Gebilde mit viel Folie und Kitsch die Krippendarstellen sollen. Angst haben wir hier noch nie gehabt und es geht von den Leuten keinerlei Aggresivität aus, schlimmstenfalls ignorieren sie dich, meistens sind sie sehr freundlich. So richtig schön wäre es, dieses Land einmal ganz ohne Zeitdruck zu bereisen, vor allem im Norden gäbe es noch viele schöne Plätze. Jemand erzählte uns, dass der April die schönste Zeit ist Nordvietnam zu bereisen, vielleicht können wir das irgendwann mit Kambodscha zusammen machen wenn wir viel Zeit haben.

So, Zeitsprung !
Mitlerweile ist es 19 Uhr und wir sitzen auf dem Balkon unseres Hotelzimmers, unter uns fließt der für vietnamesische Verhältnisse sehr gesittete Mopedverkehr, auf der Flußpromenade schlendern die Menschen dahin und wir blicken auf den Mekong. Es ist seit fast einer Stunde finster und es hat noch mindestens 25 Grad. Heute lief alles wie am Schnürchen, der Bus benötigte statt der angekündigten 5 nur 3 Stunden, ein Hotel direkt am Fluß indem das Zimmer pro Nacht nur etwas über 13 Euro kostet war gleich gefunden und zusätzlich quatschte uns eine Frau an die uns für heute eine 3 stündige und für morgen eine große 8 stündige Fahrt auf dem Mekong in einem kleinen Boot nur für Petra und mich anbot. Die 3 Stündige Fahrt haben wir schon hinter uns und es war sehr interessant. Der Mekong ist sehr stark verschmutzt, es schwimmen sehr viele teilweise mehrere Quadratmeter große Wasserpflanzenfelder herum und in denen sammelt sich sehr viel Müll. Ausserdem konnten wir beobachten dass die Leute hier im Fluss ihre Wäsche, ihr Geschirr und ihre Haare waschen und schwimmen gehen sie auch noch, denen ihr Immunsystem möchte ich haben.
Wir machten auch mehrere Landspaziergänge bei denen wir eine Fischzucht, eine Ziegelbrennerei und einen Küchengarten besuchten.
Geführt hat uns ein junges Mädchen mit Mickeymausstimme, aber sie war sehr nett.Morgen machen wir die große Tour die uns auch zu zwei schwimmenden Märkten führen wird, mit dem kleinen Boot kommen wir in Seitenarme wo die großen Schiffe mit den vielen Touristen gar nicht hinkommen.

Ja ich weiß heute habe ich sehr viel geschrieben,wir schreiben den Blog aber in erster Linie um für uns selbst eine Erinnerung zu haben. Tipp- und Rechtschreibfehler sind heute sehr wahrscheinlich denn ich schreibe im finsteren auf dem Balkon und hundemüde bin ich auch. Die Fotos sind wie immer völlig unbearbeitet und nicht sonderlich sorgfältig ausgesucht.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Trotz eingetroffener Vorahnungen nach Saigon geschafft

Als wir heute in der Früh aus dem Fenster sahen viel uns gleich auf, dass alle Liegen rund um den Pool ( und das sind dann 95% aller Liegen der Anlage) weggeräumt waren und stattdessen Aufbauarbeiten für ein Silvesterfest im Gange waren. Nun uns tangierte das ja sowas von überhaupt nicht weil wir ohnehin abreisten, aber heute schien herrlich die Sonne und die üblichen " mit dem Badetuch Liegen - Besetzer" irrten ratlos umher. Nun wir gingen einmal frühstücken und machten danach einen Strandspaziergang bei dem wir beobachten konnten wie einige Urlauber verbissen Liegen an den Strand zerrten. Um kurz nach 11 Uhr checkten wir an der Rezeption bei unserem " Liebling" der uns gestern die Fahrräder und die Tickets versprach aus und er beteuerte noch immer dass alles no Problem sei, wir sollen nur bei der Sitzgarnitur Platz nehmen und bis 12 Uhr 30 warten. Unser Mißtrauen wuchs minütlich und daher war unser Erstaunen groß als wirklich um 12:30 ein Taxi vorfuhr und uns unser "Liebling" erklärte wir bräuchten nur einzusteigen der Taxifahrer wisse Bescheid. Wir also ins Taxi und der Taxler braust los, aber kaum kam die Ortschaft in Sicht, frug er uns mit treuherzigem Dackelblck wo wir denn eigentlich hinwollen? Der Bursche hatte keine Ahnung was er mit uns machen soll und so lieferte er uns einfach beim erstbesten Tourvermittlungsbüro ab wo nicht nur niemand mit uns etwas anzufangen wusste sondern auch weit und breit niemand war der auch nur ein Bröckchen Englich konnte. Tja da sahen wir dann unsere Felle endgültig davonschwimmen, doch dann kam der Bus und die wußten tatsächlich von uns und wir brauchten nur einsteigen und uns im noch völlig leeren Bus einen Platz aussuchen. WOW damit haben wir eigentlich nicht mehr gerechent.
Dann ging es insgesamt 6,5 Stunden statt der angekündigten 4 Stunden nach Saigon, wobei wir glaube ich alleine 1,5 Std. durch Saigon gefahren sind bis der Bus endlich an einem Platz an dem die Hölle los war hielt und ein Teil der Fahrgäste ausstieg. Wir frugen den Busfahrer ob wir auch da aussteigen sollen wenn wir in unser Hotel wollen und er meinte ja steigt hier aus und sucht euch ein Taxi das euch ins Hotel bringt. Ich schwöre etwas auch nur halbwegs vergleichbares mit dem was sich auf diesem Platz abspielte, ist in ganz Europa nicht vorstellbar. Tausende Mopeds mit bis zu 5 !! Personen besetzt und hunderte Autos fuhren völlig ordnungs- und planlos kreuz und quer und wir mittendrin und keine Ahnung wo wir sind.
Also haben wir uns an eine Straßenecke gerettet, Petra hat einmal den Reiseführer zu rate gezogen und dann sind wir los maschiert. Bald bemerkten wir aber dass dieses Unterfangen kaum von Erfolg gekrönt sein wird und nahmen Ausschau nach einem Taxi und tatsächlich fand Petra eines das in der dritten Spur im Stau stand. Sie sprintete hin und saß schon drin, als sich die ganze Kolonne wieder in Bewegung setzte und ich stand noch am Straßenrand. Mit dem Mut der Verzweiflung bahnte ich mir einen Weg zwischen den hupenden und auf mich zufahrenden Vehikeln und irgendwie schaffte ich es zum Taxi das in Folge aber auch nur im Schrittempo vorwärts kam. Dennoch waren wir bald im Hotel und das Einchecken klappte ohne Probleme worauf wir kurz ins Zimmer und dann gleich etwas essen gingen.
Morgen wollen wir nach Kantho von wo wir eine Tour ins Mekongdelta machen möchten, wir wissen aber noch nicht wie wir nach Kantho kommen. Naja irgendwie werden wir es schon schaffen, hat ja bis jetzt auch alles (fast) perfekt geklappt.
Jetzt ist es 22 Uhr 30 mal schauen ob wir es bis Mitternacht schaffen wach zu bleiben....

Montag, 30. Dezember 2013

Keine Fahrräder, dennoch Rote Dünen und vielleicht sogar Tickets

Gestern lagen wir einige Stunden am Strand, aber so richtig sonnig war es nicht und weil Petra für 15 Uhr 2 Fahrräder versprochen wurden, machten wir uns mehr ( Petra) oder weniger ( ich ) zuversichtlich auf zur Rezeption. Fahrräder gab es keine und so gingen wir mehr ( Petra) oder weniger ( ich ) enttäuscht zum Taxi wo wir auf zwei Schweizerinnen trafen denen es genauso erging. Also teilten wir uns ein Taxi und fuhren zu den von Petra so heiss ersehnten roten Dünen. Ja ok, das sind schon ziemlich gewaltige Sandhaufen und immerhin die ersten Dünen auf denen ich jemals gestanden bin, aber das war es dann auch schon. Danach fuhren wir mit dem Taxi aber ohne Schweizerinnen in den Ort und spazierten dann in Richtung der Hotelanlagen und Touristen, wo wir in einem Palmenwäldchen direkt am Meer ein kleines Restaurant fanden. Wir suchten uns wieder 6 Königs - Garnelen und einen Fisch aus und diesmal gab es sogar Reis und Gemüse dazu. Danach ging es wieder ins Hotel wo wir an der Rezeption nach den von uns bestellten Bustickets nach Saigon frugen und wieder nur das übliche " no problem" erfuhren, da dies vom selben Mann erfolgte der uns für 15 Uhr die Fahrräder versprach, bin ich nzum ersten Mal hier nicht sonderlich optimistisch dass das klappen wird. Naja in einer halben Stunde checken wir hier aus und dann werden wir es ja wissen. Wenn es nicht klappt, müssen wir halt schauen wie wir nach Saigon kommen, irgendwie wird es schon gehen. Falls wir heute nicht mehr zum Schreiben kommen, wünschen wir allen ein GUTES NEUES JAHR !!!!