Heute wollten wir eine Sehenswürdigkeit besuchen die so neu ist, dass sie noch in keinem Plan oder Führer zu finden ist. Wir haben davon vor kurzem in der Kleinen Zeitung gelesen und bei der Stadtrundfahrt konnten wir vom Bus aus einen ganz kurzen Blick darauf werfen. Und zwar handelt es sich dabei um ein seit langem aufgelassenes Stück einer Eisenbahntrasse die mitten im New Yorker Stadtteil Chelsea in ca.5 - 7 Metern Höhe verlief. Diese Bahntrasse wurde jetzt in einen parkähnlichen Höhenspazierweg umgewandelt und nennt sich High Line Park. Er ist wunderschön und durch die erhöhte Lage ergeben sich sehr interessante Blickwinkel auf die umliegenden Häuser und Strassen. Danach zog es uns nach unseren gestrigen Erfahrungen wieder nach Chinatown wo wir in einem gestern ausgespähtem vietnamesischem Lokal zu Mittag aßen. Heute waren wir schon mutiger und aßen mit Stäbchen was gar nicht so schlecht klappte. Nachher gab es den obligaten Kaffee bei Starbucks und auf ging es zum Rockefeller Center um vom 67 Stockwerk (top of the Rock) aus den Sonnenuntergang zu erwarten. Dabei ergaben sich atemberaubende Ausblicke auf den Central Park, das Empire State Building und das leider teilweise verdeckte Chrysler Building. Nach Sonnenuntergang entwickelte sich ein gigantisches Lichtermeer und wir konnten uns beinahe nicht von diesem Schauspiel trennen. Nachdem man uns in wenigen Sekunden mit dem blitzschnellen Lift wieder auf Straßenniveau gebracht hat, gönnten wir uns auf selbiger noch einen Hot Dog (ich) und ein Pretzel (Petra) ehe wir hundemüde ins Bett sanken, aber trotzdem noch brav und folgsam unseren Blog schrieben.
Morgen geht es dann nur noch auf einen kurzen Sprung in unseren geliebten Central Park ehe wir von dieser eindrucksvollen Stadt Abschied nehmen müssen.
Dienstag, 8. November 2011
Der Tag danach...
Am Morgen nach dem Marathon bin ich mit starken Halsschmerzen (vom lauten Anfeuern), und Andy naturgemäß mit einem ziemlichen Muskelkater, aufgewacht.
So waren wir also das perfekte Team für einen weiteren, aufregenden Tag in New York!
Naja, den Morgen haben wir gemütlich mit einem ausgedehnten Spaziergang im Central Park begonnen - wunderschön! Dabei kamen wir auch bei den Strawberry Fields (John Lennon Gedenkstätte) und dem Dakota Building (letzter Wohnort von ihm - und Ort seiner Ermordung) vorbei.
Im Anschluss statteten wir dem MOMA einen Besuch ab, und fuhren dann zum Mittagessen nach China Town....mmmmhhh lecker!
Nach einem Bummel durch Soho und Greenwich Village landeten wir irgendwann am späten Nachmittag hundemüde im Hotel, und beendeten unser Programm für den Tag.
So waren wir also das perfekte Team für einen weiteren, aufregenden Tag in New York!
Naja, den Morgen haben wir gemütlich mit einem ausgedehnten Spaziergang im Central Park begonnen - wunderschön! Dabei kamen wir auch bei den Strawberry Fields (John Lennon Gedenkstätte) und dem Dakota Building (letzter Wohnort von ihm - und Ort seiner Ermordung) vorbei.
Im Anschluss statteten wir dem MOMA einen Besuch ab, und fuhren dann zum Mittagessen nach China Town....mmmmhhh lecker!
Nach einem Bummel durch Soho und Greenwich Village landeten wir irgendwann am späten Nachmittag hundemüde im Hotel, und beendeten unser Programm für den Tag.
Montag, 7. November 2011
Rückschau
Also gut, müde bin ich zwar heute auch ( warum und wieso, soll Petra dann erläutern), aber jetzt gibt’s die Rückschau auf den gestrigen Marathon. Tagwache war um 4:30 um in aller Ruhe das bereits vorbereitete Equipment anzuziehen bzw. in den vorgeschriebenen UPS – Bag einzupacken. Dann ging es gemütlich zu Fuß zum zweiten Österreicherhotel, dem Rennaissance welches etwa 500 Meter entfernt, ebenfalls in der 7th Av. ist. Auf dem Weg dorthin waren schon jede Menge Läufer, teils ziemlich chaotisch unterwegs. Einige wollten unbedingt von mir wissen wo es da zur Fähre nach Staten Island ginge und ich versuchte sie mit Händen und Füssen davon zu überzeugen, dass mir das völlig wurscht ist, weil ich mit einem gecharterten Bus fahren würde. Naja jedenfalls wartete selbiger Bus bereits vor dem Hotel und damit war ich diesen Stress schon einmal los. Natürlich kam einer der Teilnehmer prompt 5 Minuten nach dem letzten Termin und so durften wir alle warten. Ich packte inzwischen halt mein Frühstück ( Foto ) aus, welches ich auf der etwa 40 minütigen Fahrt nach Staten Island aß. Eigentlich wäre es ja eh spannend gewesen mit der Fähre rüberzufahren,aber wie sich herausstellen sollte, kamen sehr sehr viele Läufer mit Bussen. Staten Island wo der Start erfolgt, ist nur via Fähre oder über die Verrazano – Narrows Bridge zu erreichen und da man gleich am Start eben über diese Brücke wieder zurück nach Brooklyn läuft, wird die Brücke ab 7:00 gesperrt, hat es geheissen. In Wirklichkeit war sie fast bis 8 Uhr offen weil ein derartiger Andrang an Bussen war. Als wir in Staten Island aus den Bussen stiegen, wurden wir sofort von den Helfern mit enthusiastischen Anfeuerungsrufen ( Come on guys, this is your Day ! ) oder so irgendwie, in Richtung Startgelände getrieben. Dort war es noch ziemlich leer und auch fast noch finster, aber eine Altherren – Band tat schon ihr bestes und das war wirklich nicht schlecht. Wir Österreicher suchten uns ein schönes Platzerl und ließen uns um einen Baum herum, an dem wir unsere Flagge hissten, nieder. Von Minute zu Minute strömten mehr Menschen auf das Gelände, manche hatten sogar Schlafsäcke oder Luftmatratzen mit. Wir holten uns Gratiskaffee und Wasser und beobachteten staunend das Treiben. Trotz der nahezu endlosen Reihen der WCs ging für jedes Mal Klo gehen eine gute halbe Stunde drauf und da wir reichlich tranken, war die Zeit bald um. Inzwischen kam auch die Sonne heraus und es war eigentlich nicht kalt. Daher entschloss ich mich als einziger Österreicher oben und unten kurz zu laufen und verstaute mein restliches Gewand bis auf eine alte Joggingjacke im UPS Bag den wir um 8:30 zu den bereitstehenden UPS Lastern brachten. Danach begaben wir uns ganz gemächlich in den mit der Startnummer verbundenen Start – Corral. Um 9:10 ertönte zum ersten Mal die gesungene Hymne und der Kanonenschuss zum Start der Profi – Frauen, um 9:40 dann das Ganze für die 1. Welle Allgemein. Dann durften wir von der 2.Welle aufrücken und Bumm erklang auch für uns der Startknall. Bis zum Überschreiten der Startlinie dauerte es schätzungsweise 8 – 10 Minuten und dann ging es sofort die riesige fast 3 Kilometer lange Varrazano – Narrows – Bridge hinauf. Ich traute meinen Augen nicht als plötzlich ein Hubschrauber genau auf Brückenhöhe auftauchte und uns damit quasi in die Augen schaute. Echt gewaltig. Ich lief mehr oder weniger mit dem Tempo der Masse mit weil an ein großartiges Überholen wegen der Masse an Menschen ohnehin nicht zu denken war. Dabei liefen auf meiner Spur eh nur die Läufer des orangen Blocks der 2.Welle und der blaue und grüne Block hatte bis Meile 3 ja eine eigene Streckenführung, erst danach trafen wir alle zusammen. Es gab von den Österreichern einen 4 Std. Zug der von einer erfahrenen Läuferin mit einer Bestzeit unter 3 Stunden angeführt wurde. Ich war mit dieser Gruppe bis zum Start immer beisammen, habe mir aber vorgenommen nicht mit ihr zu laufen. Eigentlich war diese Gruppe gleich nach dem Start etwa 150 Meter vor mir und das blieb dann auch so, bis ich etwa bei km 5 an ihnen vorbeizog. Dann lockerte sich das Gedränge komischer Weise ein bisserl auf obwohl jetzt alle auf der gleichen Bahn liefen. Aber an ein wirklich freies Laufen war natürlich nicht zu denken und das bleib eigentlich bis ins Ziel so. Ich konnte jetzt aber regelmäßig überholen und ich glaube ich habe insgesamt sicher mehr als 2000 Läufer überholt. Die Stimmung war gigantisch, es waren sehr viele Cops auf der Strecke und auch die feuerten uns größtenteils mit lautem rufen und Händeklatschen an. Ich hatte auf meinem Leiberl Austria und darunter Andy stehen und andauernd tönte es von irgendwo her „ Come on Austria Andy, great Job!!“ Es war eine durchgehende Kolonne an Zuschauern, teilweise in mehreren Reihen und ein gewaltiges Gekreische, Gepfeiffe und Geklatsche. An den Verpflegungsstationen ( jede Meile !!) türmten sich die Becher auf den Tischen und danach auf der Straße und laut Veranstalter spielten 130 Bands entlang der Strecke und mir kam es auch ganz so vor. Ich genoß die Stimmung und lief ohne jemals auf die Uhr zu schauen mit absolut gutem Gefühl dahin, knipste mit meiner Kamera mal hier – mal dort, schenkte (fast) jedem“ come on Andy Austria“ Rufer und ganz sicher jeder Ruferin ein Lächeln und den erhobenen Daumen.Dann kommen wir plötzlich in eine Gegend wo die Geschäfte arabisch beschriftet sind, auf den Gehsteigen und vor den Häusern gehen und stehen Juden mit Zöpfen, Hüten und schwarz gekleidet. Niemand nimmt von uns Läufern Notiz, die tun einfach so als ob wir nicht da wären, ich glaube ich spinne ! Die Stimmung ist wie mit der Schere abgeschnitten. Das Ganze dauert aber nur einen einzigen Straßenzug und dann ist wieder alles beim Alten. Hie und da nahm ich an den Labestationen einen Becher Gatorade und sonst bemühte ich mich an den Labestationen schön in der Mitte zu bleiben und über keinen der tausenden Becher zu fallen. Als wir dann bei Meile 15 (km25) Queens über die Queensborough Bridge verlassen wollten passierte es plötzlich. Am Anfang der Brücke war irgendeine Eisenschiene im Boden und bei der kippte ich mit dem linken Fuß nach innen. Ein Stich – ein Schreck – Schmerz und Angst. War’s das jetzt ? Zwei Schritt weiter – Au! Noch zwei Schritt weiter – naja! 5 Schritt weiter – geht ja! Ja weiter geht’s! Ich laufe also weiter auf der Brücke, es zieht wie im Vogelhäusel, die Schritte der hunderten Läufer hallen, es steigt und steigt, immer mehr Läufer gehen nur mehr. Ich habe den höchsten Punkt erreicht, jetzt geht es runter aber das ist auch nicht lustiger, den Fuß spüre ich schon noch, aber ich bin wieder zuversichtlicher. In einem scharfen Eck biegen wir in die 1st Avenue und ich glaube ich spinne, plötzlich stehen die Menschen links und rechts in 10er Reihen!! So etwas habe ich noch nie erlebt und werde ich wohl nie mehr erleben, es geht 3,5 Meilen kerzengerade auf der 6 – 8 Spurigen 1st Avenue dahin und links und rechts nur Menschen Menschen Menschen. Ich laufe halbwegs in der Mitte weil ich das dauernde „Andy Austria great Job come on“ schon gar nicht mehr hören kann, es geht mir nämlich gar nicht besonders great! Bei Meile 18 (km30) ist ein Österreicher Fan Treff bei dem auch Petra wartet vereinbart und ich halte nach roten Fahnen ausschau. Gerade noch rechtzeitig schwenke ich an den linken Rand, Petra drückt mir eine Fahne in die Hand und macht ein Foto, weiter geht’s ! Meine Oberschenkel beginnen sich zu melden, ich habe leider meine Nahrungsergänzer daheim verwechselt und hatte keine Mineralstoffe mit um in den letzten Tagen aufzudanken und daher „maulen „ jetzt die Muskeln. Aber das hat wiederum den „Vorteil“ dass ich meinen Knöchel nicht mehr spüre, also spitze weiter geht’s ! Immer mehr Läufer gehen oder stehen am Straßenrand und versuchen die Muskel zu dehnen, bei km 36 taucht rechts der Central Park auf in dem das Ziel ist. Ich weiß jedoch dass wir die gesamte Länge des Parks entlang laufen müssen und daher hält sich meine Freude in Grenzen. Bei km 38 schwenken wir in den Park hinein und von meinen Läufen in den letzten beiden Tagen hier weiß ich, dass es jetzt zwar leicht bergab, dann aber nochmals richtig bergauf geht. Etwa 2000 Meter vor dem Ziel laufe ich an einem am Rand gehenden Läufer aus unserer Gruppe vorbei, ich versuche ihn zu animieren mit mir mitzulaufen, aber er schaut mich nur stumm an und schüttelt den Kopf. Knapp nach dem 25 Meilen Schild zeigt mir ein neben mir laufender Asiate mit zwei zusammengeführten Fingern an wie knapp er an einem Krampf ist, meine Oberschenkel brennen wie Feuer und in meinen rechten Fingern hab ich ihn schon – den Krampf, hoffentlich bleibt er dort. Es kommt ein Schild 800 Yards und es geht richtig bergauf, aua aua. Es kommt ein Schild 500 Yards und es liegt jemand am rechten Rand, ein anderer Läufer und 2 Helfer bemühen sich um den am Boden liegenden. Es kommt das Schild 300 Yards und ich sehe das Ziel, ich bin durch und drücke meine Pulsuhr ab. 3:57:36 ! Fast direkt auf der Ziellinie spricht mich ein Schweizer an:“Hallo Andy, machst du bitte ein Foto von mir?“ Er drückt mir seinen Fotoapparat in die Hand und ich drücke 2 x ab, einmal hoch – einmal quer, er strahlt und umarmt mich. Gleich darauf nochmals das Gleiche mit einem Ami und schon werden wir weitergeschoben, bekommen eine Folie die das Auskühlen verhindern soll in die Hand gedrückt und weiter geht’s in der Menge, stets von den Helfern angefeiert:“ Hey Guys you did a great Job, see you next Year again !“Rechts neben ist eine Wand wo NYC Marathon 2011 aufgedruckt ist und Fotographen lauern davor.Schnell bekommen wir noch mit einem“ Congratulation“ von einer unglaublich dicken schwarzen Helferin die Finishermedaillie umgehängt (zur großen Erleichterung ohne Bussi ;-)) ) und schon stehe ich vor der Fotowand – klick. Zu kaufen gibt’s das dann im Internet. Dann werde ich nochmals etwa 200 Meter weitergeschoben wo unsere Reisebetreuerinnen mit der Kamera warten, wieder klick klick. Die Tempomacherin des 4 Std. Zuges kommt auch gerade daher und sagt, dass keiner der anderen das Tempo halten konnte und sie alle verloren hat. Ich gehe noch ziemlich lange weiter bis ich endlich zum LKW der mein Gewandsackerl hat komme und endlich schön langsam trockenes Gewand anziehen kann. Jaja man glaubt gar nicht wie schwer das Anziehen einer alten Jogginghose ist, wenn man Haarscharf an der Kippe zu einem Krampf steht. Dann mache ich mich auf den Weg ins Hotel, der gar nicht so weit wäre, würde ich überall gehen können wo ich gehen sollte, aber es sind solche Massen an Menschen auf den Straßen, dass die Polizei immer wieder Absperrungen errichtet und so brauche ich ziemlich lange bis ich im Hotel bin. Auf dem Weg wird mir 2 x von fremden Menschen auf die Schulter geklopft und mir attestiert dass ich einen „great Job“ getan habe und eigentlich fühle ich mich auch so.
Sonntag, 6. November 2011
Der Marathon
Um ganz ehrlich zu sein, bin ich heute einfach zu muede einen genauen Bericht zu verfassen. Ausserdem sind die gewonnenen Eindrücke derart gigantisch, dass sie sich heute ohnehin nicht wirklich in Worte fassen lassen. Und daher begnüge ich mich heute damit, euch zu erzählen, dass es ein doch ziemlich schwerer Marathon war und dass ich mit 3:57:30 ins Ziel gekommen bin. Bericht und Fotos folgen morgen, wenn mich Petra nicht allzusehr durch die Stadt schleift...... ;-)
New York, New York....
Gestern stand am Nachmittag eine Stadtrundfahrt mit dem Bus auf dem Plan.
Die Zeit davor wollten wir nutzen, um bei Macy´s mal so richtig ausgiebig zu shoppen. Also stiefelten wir nach dem Frühstück bei prächtigem - aber kaltem - Wetter los zur Fifth Avenue, und von dort aus nach Süden zur 34 Straße.
Als wir nach kurzer Suche schließlich vor einem Seiteneingang von Macy´s standen, war die Enttäuschung gleich mal groß: erstens war noch nicht geöffnet -und zweitens war von der berühmten Weihnachtsdekoration und den angeblich tollen Schaufenstern (in Arbeit) nichts zu sehen. Als wir um 10 Uhr endlich rein durften, fuhren wir zwar mit der schönen alten Holzrolltreppe - aber ansonsten hielt sich die Begeisterung in Grenzen, und nach einer halben Stunde waren wir auch schon wieder draußen aus dem Laden.
Danach schlenderten wir zum sehr charmanten Bryant Park, bei dem ein Eislaufplatz und viele kleine Hütten mit allerhand Handwerkszeug zum Verweilen einluden. Hier erstand Andy eine sehr warme Haube mit Ohrenklappen, und die dazupassenden Handschuhe, aus denen sich sowohl Fingerlinge als auch Fäustlinge zaubern lassen - praktisch!
Nach einer letzten Marathonbesprechung mit der ganzen Reisetruppe, wurden wir von der deutschen Reiseführerin Gerda mit dem Bus abgeholt. Entlang der Rundfahrt durch Manhattan brachte Gerda einen Kracher nach dem anderen. Angefangen hat es damit, dass sie uns erzählte, New York wäre die sicherste Stadt von ganz Amerika - nur um uns Minuten später davor zu warnen, bei Einbruch der Dunkelheit noch im Central Park zu sein (zu gefährlich!!) und ein wenig später über die Brutalität der italienischen, chinesischen und russischen Mafia in New York zu erzählen.
Als nächstes schwärmte uns Gerda vom äußerst gesunden New Yorker Leitungswasser vor, das absolut Trinkwasserqualität hätte - es würde nur ein wenig nach Chlor schmecken, wegen der Bakterien....
Danach wollte sie von uns wissen, was denn nun genau der Unterschied zwischen Österreich und Tirol sei - und später, ob wir in Österreich (oder Tirol) auch einen Mac Donalds hätten?!
Es folgten Schauermärchen über 9/11 die wir hier gar nicht wiedergeben möchten, weils so ein Schmarrn war, und auf der Heimfahrt fuhren wir noch bei einem Lokal vorbei, das Mont Blanc hieß, und bei dem die österreichische Maria original österreichische Küche kocht: Schweizer Rösti und so....(vielleicht sollte Gerda auch mal jemand den Unterschied zwischen Österreich/Tirol und der Schweiz erlären...?) Wenn wir dort hingingen, dann sollten wir dazuerwähnen, dass die Gerda uns geschickt hat -genauso in dem Jeansgeschäft, für das sie uns Visitenkarten in die Hand drückte.
Naja, nachdem die "Kaffeefahrt" zu Ende war, genehmigten wir uns eine große Portion Pasta (aber nicht bei Maria), kauften Andys Frühstück für den Marathonmorgen, und versanken kurze Zeit später in tiefen Schlaf - noch mit Gerdas Stimme im Ohr, die lt. Andy, wie Desiree Nick geklungen haben soll....
Die Zeit davor wollten wir nutzen, um bei Macy´s mal so richtig ausgiebig zu shoppen. Also stiefelten wir nach dem Frühstück bei prächtigem - aber kaltem - Wetter los zur Fifth Avenue, und von dort aus nach Süden zur 34 Straße.
Als wir nach kurzer Suche schließlich vor einem Seiteneingang von Macy´s standen, war die Enttäuschung gleich mal groß: erstens war noch nicht geöffnet -und zweitens war von der berühmten Weihnachtsdekoration und den angeblich tollen Schaufenstern (in Arbeit) nichts zu sehen. Als wir um 10 Uhr endlich rein durften, fuhren wir zwar mit der schönen alten Holzrolltreppe - aber ansonsten hielt sich die Begeisterung in Grenzen, und nach einer halben Stunde waren wir auch schon wieder draußen aus dem Laden.
Danach schlenderten wir zum sehr charmanten Bryant Park, bei dem ein Eislaufplatz und viele kleine Hütten mit allerhand Handwerkszeug zum Verweilen einluden. Hier erstand Andy eine sehr warme Haube mit Ohrenklappen, und die dazupassenden Handschuhe, aus denen sich sowohl Fingerlinge als auch Fäustlinge zaubern lassen - praktisch!
Nach einer letzten Marathonbesprechung mit der ganzen Reisetruppe, wurden wir von der deutschen Reiseführerin Gerda mit dem Bus abgeholt. Entlang der Rundfahrt durch Manhattan brachte Gerda einen Kracher nach dem anderen. Angefangen hat es damit, dass sie uns erzählte, New York wäre die sicherste Stadt von ganz Amerika - nur um uns Minuten später davor zu warnen, bei Einbruch der Dunkelheit noch im Central Park zu sein (zu gefährlich!!) und ein wenig später über die Brutalität der italienischen, chinesischen und russischen Mafia in New York zu erzählen.
Als nächstes schwärmte uns Gerda vom äußerst gesunden New Yorker Leitungswasser vor, das absolut Trinkwasserqualität hätte - es würde nur ein wenig nach Chlor schmecken, wegen der Bakterien....
Danach wollte sie von uns wissen, was denn nun genau der Unterschied zwischen Österreich und Tirol sei - und später, ob wir in Österreich (oder Tirol) auch einen Mac Donalds hätten?!
Es folgten Schauermärchen über 9/11 die wir hier gar nicht wiedergeben möchten, weils so ein Schmarrn war, und auf der Heimfahrt fuhren wir noch bei einem Lokal vorbei, das Mont Blanc hieß, und bei dem die österreichische Maria original österreichische Küche kocht: Schweizer Rösti und so....(vielleicht sollte Gerda auch mal jemand den Unterschied zwischen Österreich/Tirol und der Schweiz erlären...?) Wenn wir dort hingingen, dann sollten wir dazuerwähnen, dass die Gerda uns geschickt hat -genauso in dem Jeansgeschäft, für das sie uns Visitenkarten in die Hand drückte.
Naja, nachdem die "Kaffeefahrt" zu Ende war, genehmigten wir uns eine große Portion Pasta (aber nicht bei Maria), kauften Andys Frühstück für den Marathonmorgen, und versanken kurze Zeit später in tiefen Schlaf - noch mit Gerdas Stimme im Ohr, die lt. Andy, wie Desiree Nick geklungen haben soll....
Freitag, 4. November 2011
Der dritte Tag in NY
war wiederum ein sehr umtriebiger. Der Morgenlauf wurde heute von Petra und mir gemeinsam mit hunderten Läufern im Central Park absolviert. Danach gab es das obligate Omlette – Toast – Orangenjuce – Kaffeeabklatsch Frühstück und schon ging es zu Fuß an den Hudson River zur Bootsrundfahrt. Diese führte uns am Hudson River, dem East River und dem Harlem River um ganz Manhatten herum. Dabei kamen wir nicht nur ganz nah an der Freiheitsstatue und Ellis Island vorbei sondern auch unter unzählige Brücken hindurch. Ausserdem hatten wir teilweise atemberaubende Ansichten der unzähligen imposanten Wolkenkratzer. Leider war es heute extrem windig und wir waren stets im Zwiespalt zwischen an Deck bleiben und tolle Aussicht genießen oder unter Deck bleiben und halbwegs warm haben. So waren wir nach drei Stunden nicht böse dass wir wieder an Land waren und kämpften uns durch den Wind noch schnell bis zum nahen Messegelände von wo wir wie gestern den gratis Shuttlebus ins Hotel nahmen. Dort zogen wir nur schnell eine zusätzliche Schicht Gewand an und auf ging es ins Hard Rock Cafe zum Essen. Bevor man uns dort einen Tisch zuwies, wurde Petra eine Gitarre in die Hand gedrückt und von uns ein Foto gemacht. In sehr lauter und geschäftiger Atmosphäre haben wir uns anschließend die Bäuche vollgeschlagen um es danach noch gerade rechtzeitig zur Parade der Nationen auf das Zielgelände des Marathons in den Centralpark zu schaffen. Als Resumee des dritten Tages müssen wir leider erkennen, dass wir es nicht annähernd schaffen werden, die wichtigsten Highlights die diese Stadt zu bieten hat, anzusehen.
Donnerstag, 3. November 2011
Erste Tage in NY
Nach eigentlich relativ entspanntem 8,5stündigem Flug hatten wir bei den Einreiseformalitäten die erste Bekanntschaft mit der amerikanischen Mentalität. Auch wenn wir noch nicht so wirklich extrem viel herumgekommen sind, haben wir es noch nie erlebt, dass unser Gebäck schon friedlich auf dem lange abgestellten Förderband schlummert, bis wir die Kontrolle passiert hatten. Es dauerte etwa 1 Stunde , während der wir die „Eigenheiten“ der Beamten an 5 verschiedenen Schaltern beobachten konnten, bis wir zum entscheidenden „Organ der Macht“ vorgedrungen waren. Glücklicherweise wies uns ein ( in Amerika unentbehrlicher) Einweiser nicht den schlimmsten von allen zu. Diesen konnten wir beobachten wie er Leute teilweise wie lästige Fliegen verscheuchte oder ein altes chinesisches Paar, das wirklich extremst Terrorverdächtig wirkte, inklusive Übersetzer gut 20 Minuten schickanierte. Wir kamen zu einem äusserst lässigen Beamten lateinamerikanischer Abstammung der uns nach Abnahme der Fingerabdrücke von allen 10 Fingern und Ablichtung der Gesichtsgeometrien nach folgsamer Beantwortung der Frage wie lange wir zu bleiben gedenken, gnädig entließ. Bis die letzten der Gruppe diese Hürde genommen hatten, dauerte es gut 2 Stunden.Danach ging es per Bus mitten nach Manhatten in die 7th AV Ecke 55. Straße wo wir nur 2 Querstraßen vom Centralpark entfernt und in Blickweite vom Times Square unser Hotel bezogen.Das Einchecken war eine Sache von Minuten und gleich darauf ging es ins bunte Treiben von Broadway und Times Square um einen Teil der Zeitverschiebung zu kompensieren. So fanden wir überwältigt von vielen neuen Eindrücken zwar schon um 8 Uhr Ortszeit ins Bett was aber laut unserer Zeit zu der wir um 5:30 aufgestanden sind immerhin schon 1 Uhr war.
Nichts desto trotz traf sich die laufbesessene Runde am Donnerstag schon wieder um 7:15 in der Lobby um in lockerem Tempo das Zielgelände im Centralpark zu inspizieren. Daraus wurde dann ein fast einstündiges 7,7km Läufchen mit fototechnischen Pausen.Danach testeten Petra und ich das amerikanische Frühstück mit Käseomlette,Toast und einer braunen Brühe die angeblich Kaffee war.Um 9:30 gingen wir in geschlossener Gruppe etwa 30 Minuten zur Marathonmesse um die Startnummern abzuholen. Dort wurde dann beim Einkauf von Laufutensilien die Kreditkarte gleich ordentlich zum Glühen gebracht. Wegen chronischer Überladung wurde dann mit dem gratis Shuttlebus zurück ins Hotel gefahren um Balast abzuladen. Umgehend ging es für Petra und mich wieder per Subway ( U – Bahn) nach DownTown Manhatten ins Finanzviertel zur Wall Street, Ground Zero wo eine Riesenbaustelle ist und abschließend auf die Brooklyn Bridge von der man eine herrliche Aussicht auf die Skyline der Wolkenkratzer hat. Nach einer kurzen Verschnaufpause, in der ich auch diese Zeilen vorab schreibe, geht es jetzt dann gleich nochmals ins Gewühl um irgendwo ein Abendessen zu ergattern. Vielleicht werden wir danach noch, oder spätestens morgen irgendwo ein WLAN auftreiben damit ich diesen ersten Bericht und Fotos in den Blog stellen kann.
Das erste Fazit von New York lautet: Sehr laut, sehr hektisch, aber auch sehr cool und interessant.
Nichts desto trotz traf sich die laufbesessene Runde am Donnerstag schon wieder um 7:15 in der Lobby um in lockerem Tempo das Zielgelände im Centralpark zu inspizieren. Daraus wurde dann ein fast einstündiges 7,7km Läufchen mit fototechnischen Pausen.Danach testeten Petra und ich das amerikanische Frühstück mit Käseomlette,Toast und einer braunen Brühe die angeblich Kaffee war.Um 9:30 gingen wir in geschlossener Gruppe etwa 30 Minuten zur Marathonmesse um die Startnummern abzuholen. Dort wurde dann beim Einkauf von Laufutensilien die Kreditkarte gleich ordentlich zum Glühen gebracht. Wegen chronischer Überladung wurde dann mit dem gratis Shuttlebus zurück ins Hotel gefahren um Balast abzuladen. Umgehend ging es für Petra und mich wieder per Subway ( U – Bahn) nach DownTown Manhatten ins Finanzviertel zur Wall Street, Ground Zero wo eine Riesenbaustelle ist und abschließend auf die Brooklyn Bridge von der man eine herrliche Aussicht auf die Skyline der Wolkenkratzer hat. Nach einer kurzen Verschnaufpause, in der ich auch diese Zeilen vorab schreibe, geht es jetzt dann gleich nochmals ins Gewühl um irgendwo ein Abendessen zu ergattern. Vielleicht werden wir danach noch, oder spätestens morgen irgendwo ein WLAN auftreiben damit ich diesen ersten Bericht und Fotos in den Blog stellen kann.
Das erste Fazit von New York lautet: Sehr laut, sehr hektisch, aber auch sehr cool und interessant.
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