Na bitte, heute hat es also mit dem Parkbesuch geklappt! Schon vor 10 Uhr waren wir mit dem Taxi ( 60 Pesos = 3,60 Euro ) am Eingang des Parks. Da er eigentlich erst um 10 Uhr öffnet, konnten wir zwar die Eintrittskarten kaufen, wurden dann aber aufgefordert erst einmal in Richtung Leuchtturm zu gehen und von dort aus dann das Parkgelände zu betreten. Folgsam wie wir sind maschierten wir los und fanden uns kurz darauf am östlichsten Punkt Mexicos wieder. Dort befindet sich nicht nur der Leuchtturm sondern auch ein alter verfallener Mayatempel, ein Skulpturenpark und ein atemberaubender Steig hinunter zum (heute) tobenden Meer. Diesen Steig folgend gelangten wir - nicht ohne etwas nass zu werden - von unzähligen Leguanen beäugt, in den Park. Dort organisierten wir uns zuerst Badetücher und Kästchenschlüssel um uns danach einen romantischen Liegeplatz unter Strohschirmen zu suchen. Von dort aus beobachteten wir bald die ersten Mutigen die sich die Zip - Line ( ein zwischen 3 Türmen gespanntes, teilweise sehr abschüssiges Stahlseil ) an Sitzgurten befestigt, hinunterstürzten. Das gefiel uns und musste prompt ausprobiert werden! WOW das war ein Spaß aber damit nicht genug gingen wir sofort weiter um uns Schwimmwesten ( Vorschrift) und Flossen fürs Schnorcheln auszuleihen. Brillen und Schnorchel hatten wir mit. Wir waren zwar sehr skeptisch weil das Meer heute sehr stürmisch und die Wellen wirklich hoch waren aber wir wollten es versuchen. Unser Eindruck hat uns aber nicht getäuscht und das Meer war derart aufgewühlt dass der Sand nur so wirbelte und die Sicht sehr schlecht war. Ausser einigen sehr kleinen Fischen war nix zu sehen und wir waren nach unserem tollen Schnorchelerlebnis in Belize, heute etwas enttäuscht.
Aber wir waren auch stolz dass wir uns bei so hohen Wellen ins Meer getraut haben.
Als Belohnung ging es dann ins im Preis inbegriffene Mittagsbuffet und danach wurde noch bis 16:30 beobachtet und gefaulenzt. Alles in allem ein schöner und erlebnisreicher Tag.
Sonntag, 25. April 2010
Samstag, 24. April 2010
Programmänderung
Nachdem wir gestern in einem Hafenrestaurant ausgiebig geschlemmt haben ( Scampi - Petra, Seafood Soup und Pasta Marinara - ich ), sind wir heute in der Früh irgendwie nicht in die Gänge gekommen und haben unseren Ausflug verschoben. Also folgte heute ein weiterer Tag am Strand mit viel Sonne. Wir haben noch einige Fotos an das letzte Webalbum angehängt. Morgen geht es aber endgültig in den Garrafon National Park. Am Montag soll es hier regnen, man glaubt es kaum, aber Katastrophe wäre es nach diesen Traumtagen auch keine mehr für uns.
Freitag, 23. April 2010
Es wird immer schöner auf Isla Mujeres
Wir sind gestern von unserem idyllischen aber sehr abgelegenen Domizil in ein nur halb so teures, mitten im Ort gelegenes umgezogen. Jetzt sind wir mitten im Trubel und haben nur 2 Minuten bis zum Strand "Playa Norte " auf dem wir gestern und heute ausgiebig gefaulenzt haben. Gröbere Sonnenbrände sind dank 50er und 100er Sonnencreme ausgeblieben und so planen wir für morgen einen Ausflug in den nahen Garrafon Nationalpark um zu schnorcheln und angeblich kann man dort einen ganzen Tag mit den verschiedensten Aktivitäten verbringen. Wir lassen uns einmal überraschen und werden berichten. Einen Link zur Park - Hompage stellen wir in den Blog.
Mittwoch, 21. April 2010
Von Mexico-City auf die Isla Mujeres
Den ersten Kracher hatten wir bereits am Flughafen von Mexico-City, als der Taxler die gesamte Rückbank ausbauen musste, um unsere Rucksäcke zu bergen (da er den Kofferraumdeckel nicht aufbekam!). Weiter ging es bei der Gepäckskontrolle, wo Petra (inkl. Drogentest) genauestens gefilzt wurde - während ICH unbehelligt passieren durfte.
Flug und Weitertransport auf die Insel verliefen ganz nach Plan, aber dann ging es schon wieder los: von Chris´s Beschreibung neugierig inspiriert, gingen wir geradewegs durchs Dorf, um die von ihm beschriebenen, einfachen Unterkünfte im kubanischen Hippie-Stil zu inspizieren. Doch da war nix! Nichts außer einigen völlig demolierten Gebäuden und kleinen baufälligen Häusln. Von zu vermietenden Zimmern keine Spur, und Strand gab es schon gar keinen. Einige Hotels weiter links sahen wir zwar, aber die wollten wir nicht - NOCH nicht! Auf dem Weg zurück zur Anlegestelle der Fähre sahen wir eine relativ stark frequentierte Straße, auf der Touristen mit Golfwägen fuhren. Also beschlossen wir, auch in diese Richtung zu gehen. Wir gingen einen km...wir gingen zweikm...wir gingen drei km....aber von Hotel oder Zimmern keine Spur. Also hielten wir einen Taxler auf, der zuerst etwas ratlos wirkte, aber dann meinte, er würde uns für 20Pesos zu einer Unterkunft bringen. Also quetschten wir uns zu zwei Fahrgästen dazu, und nachdem wir die abgeliefert hatten, hielt er vor einem Hotel. Petra machte eine kurze Inspektion der Location, und befand, dass 100Dollar zu teuer wären. Also ging es weiter, wobei der Taxler sich vorsichtig erkundigte, wo unser Limit sei? Wir nannten zuversichtlich 50Dollar, woraufhin er meinte, er wüsste ein Quartier für 25Dollar. Beim nächsten Stopp gingen Petra und ich durch ein Tor, in eine völlig verlassene Anlage. Wir riefen und pfiffen und gingen die ganze Anlage ab, doch kein Mensch war zu sehen. Also verließen wir die Anlage, woraufhin der Taxler sein Glück probierte. Er rief und pfiff - und endlich tauchte ein etwas verschlafener junger Mann auf. Er bot uns Zimmer in verschiedenen Preisklassen, und schlußendlich entschieden wir uns für einen einstöckigen (Art-)Bungalow mit 2 Schlafzimmern, 3 Badezimmern, einer Küche, einem Wohnzimmer (inkl. Kabel TV) einem großen Balkon und einer Dachterrasse. Alles riecht ein bisserl muffig, und ist ziemlich abgewohnt - aber dafür haben wir den Pool vor der Nase, und das Meer ist direkt im Anschluss. Kostenpunkt: 1000 Pesos pro Nacht (=60€). Wir sind die einzigen Gäste, und im Umkreis von ca 2km befindet sich nichts, was geöffnet wäre, und wo wir Abendessen konnten. Also liehen wir uns von Joe (dem einzigen Menschen auf der Anlage - der uns die Zimmer zeigte) das Auto, und fuhren damit Down-Town. Nachdem wir ein bisserl in der ausgestorbenen Gegend herumgefahren sind, aßen wir beim Hafen ausgezeichnete Lobsterspieße (ich) und Lobster mit Fettuccini (Petra). Im Lokal befand sich eine besoffene Frauenrunde, von denen mir ein mindestens 100kg Bröckerl auf den Rücken drosch, und mir ins Ohr raunte, dass sie aus Chichago sei. Petra fiel vor lachen fast vom Sessel, während mir das Gesicht einschlief.
Man sollte es nicht glauben, aber wir fanden tatsächlich wieder zu unserer einsamen Behausung zurück, und ich habe keinen einzigen, der zahlreichen Tumulos (Straßenschwellen) übersehen!
Tag 2:
Heute sind wir bei strahlendem Sonnenschein erwacht, und schon ein bisserl am Strand gelegen. Wobei allmählich immer mehr Leute auftauchten. Wir haben dann erfahren, dass der Besitzer der Anlage im Dezember verstarb, und Joe - dessen Neffe - es nun verwaltet. Außerdem arbeitet hier Sergio, der den Laden pflegt. Zusätzlich ist ein amerikanisches Pärchen (das hier auf der Insel, im Haus eines Schweizers lebt) aufgetaucht, um Sergio tatkräftig zu unterstützen. Sie haben uns Kaffee gekocht, und ein paar andere Leute in die Strandbar gelockt.
Wir überlegen derzeit noch, ob wir unseren Aufenthalt hier verlängern sollen, oder uns doch lieber etwas in Hafen/Zentrumsnähe suchen sollen.
Flug und Weitertransport auf die Insel verliefen ganz nach Plan, aber dann ging es schon wieder los: von Chris´s Beschreibung neugierig inspiriert, gingen wir geradewegs durchs Dorf, um die von ihm beschriebenen, einfachen Unterkünfte im kubanischen Hippie-Stil zu inspizieren. Doch da war nix! Nichts außer einigen völlig demolierten Gebäuden und kleinen baufälligen Häusln. Von zu vermietenden Zimmern keine Spur, und Strand gab es schon gar keinen. Einige Hotels weiter links sahen wir zwar, aber die wollten wir nicht - NOCH nicht! Auf dem Weg zurück zur Anlegestelle der Fähre sahen wir eine relativ stark frequentierte Straße, auf der Touristen mit Golfwägen fuhren. Also beschlossen wir, auch in diese Richtung zu gehen. Wir gingen einen km...wir gingen zweikm...wir gingen drei km....aber von Hotel oder Zimmern keine Spur. Also hielten wir einen Taxler auf, der zuerst etwas ratlos wirkte, aber dann meinte, er würde uns für 20Pesos zu einer Unterkunft bringen. Also quetschten wir uns zu zwei Fahrgästen dazu, und nachdem wir die abgeliefert hatten, hielt er vor einem Hotel. Petra machte eine kurze Inspektion der Location, und befand, dass 100Dollar zu teuer wären. Also ging es weiter, wobei der Taxler sich vorsichtig erkundigte, wo unser Limit sei? Wir nannten zuversichtlich 50Dollar, woraufhin er meinte, er wüsste ein Quartier für 25Dollar. Beim nächsten Stopp gingen Petra und ich durch ein Tor, in eine völlig verlassene Anlage. Wir riefen und pfiffen und gingen die ganze Anlage ab, doch kein Mensch war zu sehen. Also verließen wir die Anlage, woraufhin der Taxler sein Glück probierte. Er rief und pfiff - und endlich tauchte ein etwas verschlafener junger Mann auf. Er bot uns Zimmer in verschiedenen Preisklassen, und schlußendlich entschieden wir uns für einen einstöckigen (Art-)Bungalow mit 2 Schlafzimmern, 3 Badezimmern, einer Küche, einem Wohnzimmer (inkl. Kabel TV) einem großen Balkon und einer Dachterrasse. Alles riecht ein bisserl muffig, und ist ziemlich abgewohnt - aber dafür haben wir den Pool vor der Nase, und das Meer ist direkt im Anschluss. Kostenpunkt: 1000 Pesos pro Nacht (=60€). Wir sind die einzigen Gäste, und im Umkreis von ca 2km befindet sich nichts, was geöffnet wäre, und wo wir Abendessen konnten. Also liehen wir uns von Joe (dem einzigen Menschen auf der Anlage - der uns die Zimmer zeigte) das Auto, und fuhren damit Down-Town. Nachdem wir ein bisserl in der ausgestorbenen Gegend herumgefahren sind, aßen wir beim Hafen ausgezeichnete Lobsterspieße (ich) und Lobster mit Fettuccini (Petra). Im Lokal befand sich eine besoffene Frauenrunde, von denen mir ein mindestens 100kg Bröckerl auf den Rücken drosch, und mir ins Ohr raunte, dass sie aus Chichago sei. Petra fiel vor lachen fast vom Sessel, während mir das Gesicht einschlief.
Man sollte es nicht glauben, aber wir fanden tatsächlich wieder zu unserer einsamen Behausung zurück, und ich habe keinen einzigen, der zahlreichen Tumulos (Straßenschwellen) übersehen!
Tag 2:
Heute sind wir bei strahlendem Sonnenschein erwacht, und schon ein bisserl am Strand gelegen. Wobei allmählich immer mehr Leute auftauchten. Wir haben dann erfahren, dass der Besitzer der Anlage im Dezember verstarb, und Joe - dessen Neffe - es nun verwaltet. Außerdem arbeitet hier Sergio, der den Laden pflegt. Zusätzlich ist ein amerikanisches Pärchen (das hier auf der Insel, im Haus eines Schweizers lebt) aufgetaucht, um Sergio tatkräftig zu unterstützen. Sie haben uns Kaffee gekocht, und ein paar andere Leute in die Strandbar gelockt.
Wir überlegen derzeit noch, ob wir unseren Aufenthalt hier verlängern sollen, oder uns doch lieber etwas in Hafen/Zentrumsnähe suchen sollen.
Montag, 19. April 2010
Zweiter Tag in Mexico City und weiter gehts
Am zweiten Tag in dieser riesen Stadt gingen wir weiter auf Erkundungstour und haben uns das Centro Historico mit Kathedrale und vielen schönen alten Gebäuden, sowie die Zona Rosa vorgenommen. Am Plaza de la Constitucion hat uns sofort die Kathedrale fasziniert die wir dann auch von innen erforschten, aber noch davor viel uns ein moderner Bau auf vor dem mit unzähligen Absperrgittern ein gewaltiger Anstellparcour errichtet war.
Offensichtlich wurden hier schon große Besuchermengen bewältigt, heute war jedoch nur wenig los. Nichts desto trotz war unsere Neugierde geweckt und wir betraten das Gebäude in dem uns gedämpfte Südamerikanische Musik und Weihrauchgeruch empfingen.
Wir sind in eine Multimediaausstellung über das Land Mexico und ihre Bewohner gelangt.
Wunderschöne, farbenprächtige Fotos in Postergröße und wechselnde Bilder auf Großbildschirmen waren zu bestaunen und als wir schon glaubten durch zu sein, kamen wir in einen Raum in dem auf Großleinwänden ein Feuerwerk an Bildern und sehr dynamische rhytmusgebende Musik abgefeuert wurden. Wir waren überwältigt. Danach spazierten wir noch durch das Geschäfts- und Marktviertel der Zone Rosa bis wir in deren Fußgängerzone in einem mexicanisch-argentinischem Lokal gut aßen.
Schon vor unserem Bummel haben wir via Internet für morgen einen Flug nach Cancun gebucht. Wir wollen dann von Cancun mit dem Boot auf die Insel "Isla Mujeres" und haben uns dafür von Chris der im Vorjahr dort war einige Tipps geholt. Am 27. wollen wir wieder in Mexico City zurück sein und dann hoffen wir am 28. den Heimflug antreten zu können. Wir hoffen dass wir uns auch von der Isla Mujeres melden können und grüßen alle die uns lesen!
Offensichtlich wurden hier schon große Besuchermengen bewältigt, heute war jedoch nur wenig los. Nichts desto trotz war unsere Neugierde geweckt und wir betraten das Gebäude in dem uns gedämpfte Südamerikanische Musik und Weihrauchgeruch empfingen.
Wir sind in eine Multimediaausstellung über das Land Mexico und ihre Bewohner gelangt.
Wunderschöne, farbenprächtige Fotos in Postergröße und wechselnde Bilder auf Großbildschirmen waren zu bestaunen und als wir schon glaubten durch zu sein, kamen wir in einen Raum in dem auf Großleinwänden ein Feuerwerk an Bildern und sehr dynamische rhytmusgebende Musik abgefeuert wurden. Wir waren überwältigt. Danach spazierten wir noch durch das Geschäfts- und Marktviertel der Zone Rosa bis wir in deren Fußgängerzone in einem mexicanisch-argentinischem Lokal gut aßen.
Schon vor unserem Bummel haben wir via Internet für morgen einen Flug nach Cancun gebucht. Wir wollen dann von Cancun mit dem Boot auf die Insel "Isla Mujeres" und haben uns dafür von Chris der im Vorjahr dort war einige Tipps geholt. Am 27. wollen wir wieder in Mexico City zurück sein und dann hoffen wir am 28. den Heimflug antreten zu können. Wir hoffen dass wir uns auch von der Isla Mujeres melden können und grüßen alle die uns lesen!
Gestrandet....
...in Mexico-City. Wie befürchtet, teilen wir das Schicksal mit derzeit tausenden anderen Menschen (zBsp.: Barack Obama), die gerne nach Europa fliegen würden, und nicht können.
Als wir gestern am Flughafen zum Lufthansa-Schalter gingen, wurden wir gleich mit der schlechten Nachricht empfangen, dass die Lage äußerst ungewiss wäre. Es wurde gehofft, dass ab Montag wieder geflogen werden könne - aber garantieren könne das noch niemand. Uns wurden zwei Optionen angeboten: entweder frühestens am 21. auf die Warteliste gesetzt zu werden (Wartezeit unbekannt, da einige bereits seit Tagen auf ihren Flug warten, und natürlich bevorzugt behandelt werden), oder einen Fixplatz am 28. April - mit der Möglichkeit, die verbleibende Zeit sinnvoll (und nicht am Flughaben sitzend) zu nutzen. Wir entschieden uns also für den 28. - und hatten somit heute die Möglichkeit uns Mexico-City ein bißchen anzuschaun.
Wir sind vom ersten Eindruck total angenehm überrascht! Um neun Uhr morgens betraten wir vom Hotel (Nähe Zone Rosa) den Paseo de la Reforma - und staunten erstmal nicht schlecht, als Menschenmassen auf Fahrrädern, Jogger, Rollerskater und Fußgänger auf der 8spurigen Verkehrsader daherkamen - aber keine (!) Autos. Wir reihten uns gleich in das bunte Treiben ein, und landeten schließlich beim Chapultepec-Park - eine ziemlich riesige Grünanlage mit einigen Museen, einem See, und dem Zoo. Heute (Sonntag) war überall freier Eintritt, und wir besichtigen das Museo Nacional de Historia und das Castillo. Dort stießen wir auf österreichische Wurzeln: Maximilian der I von Habsburg, und seine Gemahlin bewohnten einst die dortigen (wunderschönen) Räumlichkeiten. Gewundert haben wir uns über die vielen Jugendlichen, die den Sonntag für eine Museumsbesuch genutzt haben. Außderdem lustig: kleine Kinder werden prinzipiell an die Leine gelegt, damit sie nicht verloren gehen können! Im Anschluss statteten wir noch – gemeinsam mit tausenden anderen Menschen - dem Zoo einen Besuch ab, und jetzt sind wir ziemlich erledigt von unserem ersten Erkundungstag in Mexico-City.
Als wir gestern am Flughafen zum Lufthansa-Schalter gingen, wurden wir gleich mit der schlechten Nachricht empfangen, dass die Lage äußerst ungewiss wäre. Es wurde gehofft, dass ab Montag wieder geflogen werden könne - aber garantieren könne das noch niemand. Uns wurden zwei Optionen angeboten: entweder frühestens am 21. auf die Warteliste gesetzt zu werden (Wartezeit unbekannt, da einige bereits seit Tagen auf ihren Flug warten, und natürlich bevorzugt behandelt werden), oder einen Fixplatz am 28. April - mit der Möglichkeit, die verbleibende Zeit sinnvoll (und nicht am Flughaben sitzend) zu nutzen. Wir entschieden uns also für den 28. - und hatten somit heute die Möglichkeit uns Mexico-City ein bißchen anzuschaun.
Wir sind vom ersten Eindruck total angenehm überrascht! Um neun Uhr morgens betraten wir vom Hotel (Nähe Zone Rosa) den Paseo de la Reforma - und staunten erstmal nicht schlecht, als Menschenmassen auf Fahrrädern, Jogger, Rollerskater und Fußgänger auf der 8spurigen Verkehrsader daherkamen - aber keine (!) Autos. Wir reihten uns gleich in das bunte Treiben ein, und landeten schließlich beim Chapultepec-Park - eine ziemlich riesige Grünanlage mit einigen Museen, einem See, und dem Zoo. Heute (Sonntag) war überall freier Eintritt, und wir besichtigen das Museo Nacional de Historia und das Castillo. Dort stießen wir auf österreichische Wurzeln: Maximilian der I von Habsburg, und seine Gemahlin bewohnten einst die dortigen (wunderschönen) Räumlichkeiten. Gewundert haben wir uns über die vielen Jugendlichen, die den Sonntag für eine Museumsbesuch genutzt haben. Außderdem lustig: kleine Kinder werden prinzipiell an die Leine gelegt, damit sie nicht verloren gehen können! Im Anschluss statteten wir noch – gemeinsam mit tausenden anderen Menschen - dem Zoo einen Besuch ab, und jetzt sind wir ziemlich erledigt von unserem ersten Erkundungstag in Mexico-City.
Samstag, 17. April 2010
Ins nächste Abenteuer
In 3 Stunden starten wir von Guatemala City nach Mexico City wo wir nicht wissen was uns erwarten wird. Da es mit Sicherheit nicht gleich weiter gehen wird, hoffen wir beim Lufthansa - Schalter zumindestens eine halbwegs verbindliche Aussage zu bekommen, wie lange wir mindestens dort festsitzen, damit wir uns darauf einstellen können. Wir haben uns im Internet bereits einige Hotels herausgesucht und uns über Sehenswürdigkeiten informiert.
Somit hätten wir nicht wirkliche Einwände gegen 2 oder 3 Tage Aufenthalt, wir wollen nur nicht am Flughafen ausharren bis sich vielleicht etwas an der momentanen Situation ändert.
Naja, schaun ma mal.....
Somit hätten wir nicht wirkliche Einwände gegen 2 oder 3 Tage Aufenthalt, wir wollen nur nicht am Flughafen ausharren bis sich vielleicht etwas an der momentanen Situation ändert.
Naja, schaun ma mal.....
Freitag, 16. April 2010
Aufbruch ins Ungewisse...
Nach tollen, interessanten und eindrucksvollen 5 Wochen geht morgen Nachmittag unser Flieger Richtung Heimat. Wann wir in Österreich landen werden, wissen wir im Moment noch nicht. Fest steht, dass wir erstmal wie geplant Mexico-City ansteuern - aber dank Vulkanausbruch in Island - kann es sehr gut sein, dass wir dort für einige Zeit festhängen.
Sozusagen der spannende Abschluß einer spannenden Reise:
Auch hier hat ein Vulkan (Pacaya) einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen.
Dann die ursprüngliche Schönheit der Moskitia - mit der Herzlichkeit seiner Einwohner – die den Regenwaldaufenthalt zu einem einmaligen Erlebnis machten.
Und der perfekte Abschluß war natürlich der relaxte Strandaufenthalt auf Caye Caulker. An das dort gelebte Motto: „go slow“ scheint sich nur eine nicht zu halten, und das ist die Zeit! Die verging nämlich leider viel zu schnell.
Sozusagen der spannende Abschluß einer spannenden Reise:
Auch hier hat ein Vulkan (Pacaya) einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen.
Dann die ursprüngliche Schönheit der Moskitia - mit der Herzlichkeit seiner Einwohner – die den Regenwaldaufenthalt zu einem einmaligen Erlebnis machten.
Und der perfekte Abschluß war natürlich der relaxte Strandaufenthalt auf Caye Caulker. An das dort gelebte Motto: „go slow“ scheint sich nur eine nicht zu halten, und das ist die Zeit! Die verging nämlich leider viel zu schnell.
Dienstag, 13. April 2010
Caye Caulker - Resümee
Nachdem wir heute die letzte unserer 7 Nächte auf Caye Caulker verbringen werden, ist es Zeit Resümee zu ziehen. Mir hat diese Insel mit ihren Rastas, mit den unzähligen Restaurants aller Qualitätsstufen, mit all den Ständen und Geschäftchen und mit ihrem zelebrierten Motto „ go slow „ sehr gut gefallen. Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt, die Strände werden gesäubert und die Armut lebt im Hinterland, aber das ist z.B. an Kärntens Seen auch nicht anders denn auch dort wird Schicki – Micki nur vorgespielt und das Personal besteht aus Ossis die es billig geben und in schäbigen Personalzimmern hausen. Hier auf Caye Caulker wird nicht gebettelt und auch jene Menschen die zwar offensichtlich ärmlich sind, scheinen sehr zufrieden und keinesfalls unglücklich zu sein. Nichts desto Trotz sind die meisten Restaurants und die Schnorchel- bzw. Tauchtouranbieter in ausländischer Hand sowie die Lebensmittelgeschäfte alle von Asiaten geleitet werden. Ob die Einheimischen nicht arbeiten wollen oder ob es ihnen einfach an Bildung fehlt kann ich nicht beurteilen. Die Kinder fahren jedenfalls täglich im Schneckentempo in ihren Schuluniformen auf dem Fahrrad in die Schule wobei sie jedoch mehrheitlich schon nach 4 Stunden wieder auf dem Nachhauseweg sind.Caye Caulker ist bis auf den Müllwagen und ein weiteres gesichtetes Fahrzeug autofrei und es wird ausschließlich mit Fahrrädern und Golfwagerln gefahren. Die Touristen bestehen hier fast nur aus jungen Leuten und es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen was auf größtenteils Kurzaufenthalte schließen lässt. Die Quartiere sind größtenteils ziemlich einfach aber sauber und kosten pro Nacht zwischen 50 und 100 Belizedollar was 20 – 40 Euro entspricht, es gibt aber auch 2 – 3 exklusivere Hotels wo etwa 120 – 150 US Dollar verlangt werden. Der Badestrand ist relativ klein weil es sehr viele Anlegestege gibt, das Wasser ist klar und sehr warm. Man wird in den Unterkünften zwar gewarnt stets alles gut verschlossen zu halten, uns ist in dieser Woche jedoch kein einziger Diebstahl zu Ohren gekommen und man hat nicht das Gefühl das es hier unsicher wäre.
Alles in Allem ist Caye Caulker ein schöner Ort um die Seele baumeln zu lassen und ich werde stets mit Freude an meinen Aufenthalt denken.
Alles in Allem ist Caye Caulker ein schöner Ort um die Seele baumeln zu lassen und ich werde stets mit Freude an meinen Aufenthalt denken.
Sonntag, 11. April 2010
Schnorcheltour
Am Samstag war es endlich soweit! Um 9 Uhr 30 sollten wir beim Veranstalter Raggamuffins sein um unsere Flossen auszuwählen und die Tour zu bezahlen. Die Tagestour – bei der wir wie vom Veranstalter versprochen, die großen Fische sehen sollten – kostete 85 Belizedollars. ( etwa 36 Euro)
Dann konnten wir der Crew zusehen wie sie mit karibischer Gelassenheit das gesamte Equipment mittels Beiboot auf die 3 Segelschiffe brachten. Die Einteilung der Gruppen wurde von der britischen Chefin vorgenommen und ergab dass wir 3 auf das größte Schiff gehörten. Ein klerineres Schiff war ebenfalls für die Tagestour geplant und das andere machte nur eine Halbtagestour.
Für Caye Caulker Verhältnisse beinahe beängstigend pünktlich starteten wir um ca. 10 Uhr 30 unsere Tour. Kaum an Bord wurden wir von einem der drei Crewmitglieder sehr unterhaltsam in die Bordregeln eingewiesen und wir suchten uns ein Platzerl an Deck.
Nach etwa 60 min. Fahrt wurde erstmal der Anker geworfen und unser erster Schnorchelgang konnte beginnen. Wir sollten einfach von Bord gehen und uns nicht allzu weit vom Boot entfernen, die Crew würde mit einem Pfeifferl pfeiffen wenn wir wieder an Bord sollten. Voll Erwartung gingen wir ins Wasser aber bald war die Enttäuschung ziemlich groß denn wir sahen nur sehr wenige und durchwegs kleine Fische. Nur Irene wusste von einem etwa 1,5 Meter großen Hai zu berichten den sonst aber niemand sah. Wir waren skeptisch und ich ging als Erster wieder an Bord.
Dann ging es etwa 60 Minuten weiter zur nächsten Schnorchelstelle und dort war dann alles völlig anders. Wir befanden uns in einem Wasserrschutzgebiet wo fischen strengstens verboten war und wo ein Naturwächter mit dem Boot Wache hielt. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt und unser Guide war unser Käptn dem wir auf den Flossen folgten. Sofort war uns klar dass hier vieles auf uns wartete denn von Beginn an begleiteten uns unzählige bis zu 50 cm große Fische gerade soweit Abstand haltend dass wir sie nicht berühren konnten. Unser Guide zeigte mit klatschen unter Wasser an dass er uns etwas zeigen wolle und tauchte dann zum Objekt hin und zeigte darauf. Danach tauchten wir alle auf und er erklärte uns wie dieser Fisch oder diese Koralle heißt. Wir kamen uns vor wie in einem riesigen Aquarium mit Badewannentemperatur. Es gab tausende kleine und große bunte Fische zu sehen und wunderschöne bizarre Korallen. Rochen mit mehr als einem Meter Spannweite tauchten unter uns durch und einer großen Meeresschildkröte durften wir uns vorsichtig bis auf wenige Meter nähern. Zuletzt meinte unser Guide er wolle uns noch ein Tier zeigen und er tauchte eine leere Musche lvom Grund in die er einen im Hosensack versteckten toten Fisch steckte.Wir dachten schon er wolle uns verarschen doch als er die Muschel mit Fisch am Grund vor einer kleinen Höhle absetzte, kam aus dieser eine mindestens 1,5Meter lange Muräne und holte sich den Fisch! Wir waren begeistert und wollten gar nicht mehr an Bord, mussten aber leider unserem Käptn nachfolgen.
An Bord gab es dann Fischburgers während wir zu unserem dritten und letzten Schnorchelplatz fuhren.
Schon als sich ein Crewmitglied ans Ankern machte rief er Shark ! Shark !! Wir blickten skeptisch ins Wasser und tatsächlich tauchte ein brauner etwa 1,5 – 2 Meter langer Fisch auf ! Jemand von der Crew warf mitgebrachte kleine Fische ins Wasser und plötzlich begann das Meer zu kochen! Mehrere Haie, einige Rochen und viele andere, gar nicht kleine Fische schnappten nach den Leckereien. Uns wurde ganz mulmig als uns klar wurde dass wir hier schnorcheln sollten. Als die Crew unsere Ängste bemerkte sprang einer kurzerhand mit Rückwertssalto ins Meer und grinste über beide Ohren.
Das war mein Startzeichen und sofort sprang ich, nach meinem Schnorchel greifend hinterher.Ich traute meinen Augen nicht als der Bursche mit einem Hai in den Armen auf mich zuschwamm und ich dem Hai den ledrigen Bauch streicheln durfte. Dann fing er einen Rochen ab und gab ihn uns der Reiche nach in die Arme. Wir schwammen dann noch etwa 45 Minuten mit den Haien, Rochen und anderen Fischen herum und konnten gar nicht genug bekommen.
Bei der Heimfahrt wurde dann zu Reagaemusik Shrimps,Früchte und Rumpunsch serviert und uns gingen wohl allen die soeben gewonnenen Eindrücke durch den Kopf.
Für mich war das ganz bestimmt eines meiner allergrößten Erlebnisse meines Lebens!
Dann konnten wir der Crew zusehen wie sie mit karibischer Gelassenheit das gesamte Equipment mittels Beiboot auf die 3 Segelschiffe brachten. Die Einteilung der Gruppen wurde von der britischen Chefin vorgenommen und ergab dass wir 3 auf das größte Schiff gehörten. Ein klerineres Schiff war ebenfalls für die Tagestour geplant und das andere machte nur eine Halbtagestour.
Für Caye Caulker Verhältnisse beinahe beängstigend pünktlich starteten wir um ca. 10 Uhr 30 unsere Tour. Kaum an Bord wurden wir von einem der drei Crewmitglieder sehr unterhaltsam in die Bordregeln eingewiesen und wir suchten uns ein Platzerl an Deck.
Nach etwa 60 min. Fahrt wurde erstmal der Anker geworfen und unser erster Schnorchelgang konnte beginnen. Wir sollten einfach von Bord gehen und uns nicht allzu weit vom Boot entfernen, die Crew würde mit einem Pfeifferl pfeiffen wenn wir wieder an Bord sollten. Voll Erwartung gingen wir ins Wasser aber bald war die Enttäuschung ziemlich groß denn wir sahen nur sehr wenige und durchwegs kleine Fische. Nur Irene wusste von einem etwa 1,5 Meter großen Hai zu berichten den sonst aber niemand sah. Wir waren skeptisch und ich ging als Erster wieder an Bord.
Dann ging es etwa 60 Minuten weiter zur nächsten Schnorchelstelle und dort war dann alles völlig anders. Wir befanden uns in einem Wasserrschutzgebiet wo fischen strengstens verboten war und wo ein Naturwächter mit dem Boot Wache hielt. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt und unser Guide war unser Käptn dem wir auf den Flossen folgten. Sofort war uns klar dass hier vieles auf uns wartete denn von Beginn an begleiteten uns unzählige bis zu 50 cm große Fische gerade soweit Abstand haltend dass wir sie nicht berühren konnten. Unser Guide zeigte mit klatschen unter Wasser an dass er uns etwas zeigen wolle und tauchte dann zum Objekt hin und zeigte darauf. Danach tauchten wir alle auf und er erklärte uns wie dieser Fisch oder diese Koralle heißt. Wir kamen uns vor wie in einem riesigen Aquarium mit Badewannentemperatur. Es gab tausende kleine und große bunte Fische zu sehen und wunderschöne bizarre Korallen. Rochen mit mehr als einem Meter Spannweite tauchten unter uns durch und einer großen Meeresschildkröte durften wir uns vorsichtig bis auf wenige Meter nähern. Zuletzt meinte unser Guide er wolle uns noch ein Tier zeigen und er tauchte eine leere Musche lvom Grund in die er einen im Hosensack versteckten toten Fisch steckte.Wir dachten schon er wolle uns verarschen doch als er die Muschel mit Fisch am Grund vor einer kleinen Höhle absetzte, kam aus dieser eine mindestens 1,5Meter lange Muräne und holte sich den Fisch! Wir waren begeistert und wollten gar nicht mehr an Bord, mussten aber leider unserem Käptn nachfolgen.
An Bord gab es dann Fischburgers während wir zu unserem dritten und letzten Schnorchelplatz fuhren.
Schon als sich ein Crewmitglied ans Ankern machte rief er Shark ! Shark !! Wir blickten skeptisch ins Wasser und tatsächlich tauchte ein brauner etwa 1,5 – 2 Meter langer Fisch auf ! Jemand von der Crew warf mitgebrachte kleine Fische ins Wasser und plötzlich begann das Meer zu kochen! Mehrere Haie, einige Rochen und viele andere, gar nicht kleine Fische schnappten nach den Leckereien. Uns wurde ganz mulmig als uns klar wurde dass wir hier schnorcheln sollten. Als die Crew unsere Ängste bemerkte sprang einer kurzerhand mit Rückwertssalto ins Meer und grinste über beide Ohren.
Das war mein Startzeichen und sofort sprang ich, nach meinem Schnorchel greifend hinterher.Ich traute meinen Augen nicht als der Bursche mit einem Hai in den Armen auf mich zuschwamm und ich dem Hai den ledrigen Bauch streicheln durfte. Dann fing er einen Rochen ab und gab ihn uns der Reiche nach in die Arme. Wir schwammen dann noch etwa 45 Minuten mit den Haien, Rochen und anderen Fischen herum und konnten gar nicht genug bekommen.
Bei der Heimfahrt wurde dann zu Reagaemusik Shrimps,Früchte und Rumpunsch serviert und uns gingen wohl allen die soeben gewonnenen Eindrücke durch den Kopf.
Für mich war das ganz bestimmt eines meiner allergrößten Erlebnisse meines Lebens!
Donnerstag, 8. April 2010
Von Tikal bis Caye Caulker
Am Montag um 10 Uhr machten wir uns von Guatemala City mit dem Bus auf die 9 – stündige Fahrt nach Flores wo wir dann ein sehr spartanisches aber superbilliges Quartier bezogen. Wir zahlten für 2 Nächte im Zweibettzimmer 240 Quezales ( ca 24 Euro). Dafür gingen wir am Montag noch gut essen was aber ebenfalls sehr billig war. Am Dienstag ging es per Bus um 5 Uhr Morgens nach Tikal wo wir noch vor 6 Uhr eintrafen. Es war noch sehr neblig aber schon bald sahen wir in den Bäumen die ersten Affen die noch sehr verschlafen wirkten. Bald erklommen wir den ersten Tempel ( Nr.IV) auf dem wir uns niederließen und einen herrlichen Ausblick auf den Regenwald und die aus dem Nebel auftauchenden anderen Tempel hatten. Wir konnten ( leider ziemlich entfernt) viele Papageien und Tukane auf ihrem Flug von Baumkrone zu Baumkrone beobachten. Tikal ist eine sehr imposante und umfangreiche Anlage die uns sehr gefallen hat. Je später der Tag wurde umso lebendiger wurden die Spinnenaffen und wir konnten auch mit unserer Kamera einige schöne Fotos machen. Um 14 Uhr ging es wieder zurück nach Flores wo wir in eine Art guatemaltekischem Mc Donalds aßen. Dort gibt es Hendl in allen Variationen und es wird bedient aber sonst ist es dort wie beim Mc D.
Am Mittwoch ging es um 7Uhr 30 per Bus von Flores Richtung Belize wobei es an der Grenze für uns EU – verwöhnte Menschen ziemlich umständlich zuging. Nach gut 5 Stunden Fahrt trafen wir in Belize City ein wo wir zuerst Belizedollars besorgen und uns dann um eine Überfahrt nach Caye Caulker kümmern mussten. Wir bekamen dann um 15 Uhr ein Boot mit 3 Stk. 200PS V6 Yamaha Motoren auf dem wir gemeinsam mit etwa 50 Passagieren in 45 Minuten diese Karibikinsel erreichten. Caye Caulker ist sehr klein und so schmal dass man von einem Strand zum anderen sieht.Es gibt hier keine Autos sondern nur Fahrräder und einige Golfvehikel. Es wimmelt hier von kleinen Hotels, Bungalows ( Cabanas) und Restaurants. Hier geht alles ur – gemütlich und schön langsam, wer sich schnell bewegt fällt sofort ungut auf und wird von den einheimischen Rastatypen gleich mit einem freundlichen „ Hey keep cool man „ zur Vernunft gebracht.Wir haben vorerst für 4 Nächte eine gemütliche Cabana im Tropical Paradise Hotel bezogen und müssen uns dann was anderes suchen. Irene hat mit ihrem Zimmer in einem 1 Zimmer – Hotel wieder einmal den Vogel abgeschossen.
Heute am Donnerstag war es den ganzen Tag sonnig und heiss und wir waren hier ein bisserl schnorcheln um für die am Samstag geplante Schnorcheltour zum großen Riff ein wenig zu üben. Wir haben einige sehr bunte kleine Fische, viele Hornhechte und einen großen Kofferfisch gesehen. Vom Steg aus konnten wir einen Rochen beobachten.Wenn ich jetzt in den Himmel schaue, bewölkt es sich ziemlich und es kreisen 5 ganz große Seeschwalben direkt über mir. Morgen soll es angeblich nicht besonders schön sein was uns aber nicht schadet weil uns die Sonne heute ein bissl erwischt hat. Am Wochenende ist wieder herrliches Wetter vorhergesagt und daher möchten wir am Samstag zum großen Riff ( welches von unserer Cabana aus in Sichtweite ist) fahren um zu schnorcheln. Am Sonntag müssen wir übersiedeln.
Am Mittwoch ging es um 7Uhr 30 per Bus von Flores Richtung Belize wobei es an der Grenze für uns EU – verwöhnte Menschen ziemlich umständlich zuging. Nach gut 5 Stunden Fahrt trafen wir in Belize City ein wo wir zuerst Belizedollars besorgen und uns dann um eine Überfahrt nach Caye Caulker kümmern mussten. Wir bekamen dann um 15 Uhr ein Boot mit 3 Stk. 200PS V6 Yamaha Motoren auf dem wir gemeinsam mit etwa 50 Passagieren in 45 Minuten diese Karibikinsel erreichten. Caye Caulker ist sehr klein und so schmal dass man von einem Strand zum anderen sieht.Es gibt hier keine Autos sondern nur Fahrräder und einige Golfvehikel. Es wimmelt hier von kleinen Hotels, Bungalows ( Cabanas) und Restaurants. Hier geht alles ur – gemütlich und schön langsam, wer sich schnell bewegt fällt sofort ungut auf und wird von den einheimischen Rastatypen gleich mit einem freundlichen „ Hey keep cool man „ zur Vernunft gebracht.Wir haben vorerst für 4 Nächte eine gemütliche Cabana im Tropical Paradise Hotel bezogen und müssen uns dann was anderes suchen. Irene hat mit ihrem Zimmer in einem 1 Zimmer – Hotel wieder einmal den Vogel abgeschossen.
Heute am Donnerstag war es den ganzen Tag sonnig und heiss und wir waren hier ein bisserl schnorcheln um für die am Samstag geplante Schnorcheltour zum großen Riff ein wenig zu üben. Wir haben einige sehr bunte kleine Fische, viele Hornhechte und einen großen Kofferfisch gesehen. Vom Steg aus konnten wir einen Rochen beobachten.Wenn ich jetzt in den Himmel schaue, bewölkt es sich ziemlich und es kreisen 5 ganz große Seeschwalben direkt über mir. Morgen soll es angeblich nicht besonders schön sein was uns aber nicht schadet weil uns die Sonne heute ein bissl erwischt hat. Am Wochenende ist wieder herrliches Wetter vorhergesagt und daher möchten wir am Samstag zum großen Riff ( welches von unserer Cabana aus in Sichtweite ist) fahren um zu schnorcheln. Am Sonntag müssen wir übersiedeln.
Samstag, 3. April 2010
Moskitia - Tag 7 und 8
Mittwoch:
Heute sind wir mit dem Einbaum an einem völlig abgelegen Ort gelandet: Yamari. Außer ein paar Hütten befindet sich weit und breit überhaupt nichts. Reys lud uns ein, mit ihm in einen nahe gelegenen Wald zu gehen, und dort Vögel zu beobachten. Außer 2 Seeadlern gab es aber nichts zu sehen, und wir waren schon etwas demotiviert, was die nächtliche Krokodilschau anbelangte.
Spannend wurde es dafür beim Abendessen. Während wir im Kerzenschein auf der Terrasse saßen (nein, auch diesmal nicht wegen der Romantik - sondern weil es einfach keinen Strom dort gab) kam Reys um die Ecke und wurde plötzlich sehr hektisch. Das Problem: zu unseren Füßen schlängelte sich die berühmte Barba-Amarilla. Die gefährlichste Schlange in der Gegend, die jedes Jahr viele Todesopfer fordert. Mit Paddel und Machete wurde ihr rasch der Garaus gemacht.
Im Anschluss gings zur großen Krokodilschau. Irgendwie rechnete keiner von uns damit, wirklich eines zu sehen. Andy gähnte schon die ganze Zeit demonstrativ laut, und wollte so wahrscheinlich bewirken, dass wir schneller wieder heimwärts gerudert wurden. Das änderte sich aber schlagartig, als wir wirklich das erste Krokodil erblickten. Plötzlich waren alle hellwach, und Robert machte mit seiner Taschenlampe ein Kroko nach dem anderen ausfindig.
Die Heimfahrt am Donnerstag fand bei tropischen Regenfällen statt - aber das gehört im Regenwald wohl auch irgendwie dazu :-)
Heute sind wir mit dem Einbaum an einem völlig abgelegen Ort gelandet: Yamari. Außer ein paar Hütten befindet sich weit und breit überhaupt nichts. Reys lud uns ein, mit ihm in einen nahe gelegenen Wald zu gehen, und dort Vögel zu beobachten. Außer 2 Seeadlern gab es aber nichts zu sehen, und wir waren schon etwas demotiviert, was die nächtliche Krokodilschau anbelangte.
Spannend wurde es dafür beim Abendessen. Während wir im Kerzenschein auf der Terrasse saßen (nein, auch diesmal nicht wegen der Romantik - sondern weil es einfach keinen Strom dort gab) kam Reys um die Ecke und wurde plötzlich sehr hektisch. Das Problem: zu unseren Füßen schlängelte sich die berühmte Barba-Amarilla. Die gefährlichste Schlange in der Gegend, die jedes Jahr viele Todesopfer fordert. Mit Paddel und Machete wurde ihr rasch der Garaus gemacht.
Im Anschluss gings zur großen Krokodilschau. Irgendwie rechnete keiner von uns damit, wirklich eines zu sehen. Andy gähnte schon die ganze Zeit demonstrativ laut, und wollte so wahrscheinlich bewirken, dass wir schneller wieder heimwärts gerudert wurden. Das änderte sich aber schlagartig, als wir wirklich das erste Krokodil erblickten. Plötzlich waren alle hellwach, und Robert machte mit seiner Taschenlampe ein Kroko nach dem anderen ausfindig.
Die Heimfahrt am Donnerstag fand bei tropischen Regenfällen statt - aber das gehört im Regenwald wohl auch irgendwie dazu :-)
Moskitia - Tag 6
Dienstag:
Die heutige Bootsfahrt beinhaltete gleichzeitig einen Krankentransport – eine Frau aus dem Dorf mußte mit Blinddarmentzündung ins Krankenhaus. Unser nächstes Ziel hieß Raista. Erneut ein Dorf mit Lagune UND Meer. Die Unterkunft mutete fast luxuriös an: fließendes Wasser, weisse Bettwäsche, Fisch zum Mittagessen…..! Am Nachmittag bekamen wir eine Führung durchs Dorf und am Abend fand eine Tanzaufführung statt, bei der wir fleissig zum Mittanzen aufgefordert wurden. Alle machten mit. Sogar Andy kam nicht drum rum, seine Hüften zu den exotischen Klängen zu schwingen, obwohl er sonst immer damit prahlt, sich 48 Jahre lang vor jedem Tanz gedrückt zu haben (um Beweisfotos werde ich mich noch persönlich kümmern, und versuchen, sie der Öffentlichkeit zuzuführen).
Die heutige Bootsfahrt beinhaltete gleichzeitig einen Krankentransport – eine Frau aus dem Dorf mußte mit Blinddarmentzündung ins Krankenhaus. Unser nächstes Ziel hieß Raista. Erneut ein Dorf mit Lagune UND Meer. Die Unterkunft mutete fast luxuriös an: fließendes Wasser, weisse Bettwäsche, Fisch zum Mittagessen…..! Am Nachmittag bekamen wir eine Führung durchs Dorf und am Abend fand eine Tanzaufführung statt, bei der wir fleissig zum Mittanzen aufgefordert wurden. Alle machten mit. Sogar Andy kam nicht drum rum, seine Hüften zu den exotischen Klängen zu schwingen, obwohl er sonst immer damit prahlt, sich 48 Jahre lang vor jedem Tanz gedrückt zu haben (um Beweisfotos werde ich mich noch persönlich kümmern, und versuchen, sie der Öffentlichkeit zuzuführen).
Moskitia - Tag 4 und 5
Heute - Sonntag - stand eine 2 tägige Regenwald-Wanderung auf den Berg „Baltimore“ an. Um 7 Uhr war der Aufbruch geplant – da aber um 7:30 vom Guide noch keine Spur war, marschierten wir alleine mit Reys (unserem Bootsmann) 20 Minuten zur nächsten Tienda. Dort angekommen waren wir schon ziemlich erschlagen von der Hitze. Nach erneuter Warterei tauchte Ofrasio auf, und erklärte, wir müssten den ganzen Weg wieder zurück gehen, da der normale Weg unpassierbar wäre, und wir eine andere Route einschalgen müssten. Mittlerweile war es bereits fast 9 Uhr.
Bald bogen wir in einen Pfad im Regenwald ein, und marschierten stundenlang bei Affenhitze dahin. Öfters mussten wir Bäche auf morschen Baumstämmen überqueren, und die Lianen in Bodennähe bildeten gefährliche Fallstricke, die für einige kleine Stürze sorgten. Der Schweiß floss in Strömen, und sogar unser Führer meinte, es wäre extrem heiss. Die letzte Stunde ging es nur noch bergauf, und als wir endlich unsere Hütte erreichten, waren wir fix und fertig. Die Stimmung stieg auch nicht, als wir das Quartier genauer inspizierten. Es bestand nämlich aus 4 Holzbettgestellen (wovon eines schon zusammengekracht war) mit 2 alten Matratzen drauf (für 5 Personen?)! Irgendwie war keinem so richtig klar, wo wir alle schlafen sollten.
Die erste gute Nachricht kam von Reys, der uns mitteilte, es befände sich eine Quelle ganz in der Nähe. Wir machten uns sofort auf den Weg dorthin, und wuschen uns im frischen Bach. Eine Wohltat! Zurück bei der Hütte, kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr raus: die Matratzen wurden mit frischem Bettzeug überzogen, und Moskitonetze angebracht. Pro Paar ein Bett – und für Robert wurde eine Iso-Matte aufgeblasen und ebenfalls mit Bettzeug bezogen. Danach wurde Kaffee serviert (die 3 Guides haben alles extra mitgeschleppt!) und am Abend gabs ein überraschend gutes Abendessen, das die 3 Führer auf offenem Feuer wirklich sehr rührend zubereitet haben. Am Morgen wurden wir vom Ruf der Brüllaffen geweckt (leider keine gesehen), und nach dem „Frühstücksbuffet“ (man höre und staune!) machten wir uns auf den genauso schweißtreibenden Ab- wie Aufstieg.
Bald bogen wir in einen Pfad im Regenwald ein, und marschierten stundenlang bei Affenhitze dahin. Öfters mussten wir Bäche auf morschen Baumstämmen überqueren, und die Lianen in Bodennähe bildeten gefährliche Fallstricke, die für einige kleine Stürze sorgten. Der Schweiß floss in Strömen, und sogar unser Führer meinte, es wäre extrem heiss. Die letzte Stunde ging es nur noch bergauf, und als wir endlich unsere Hütte erreichten, waren wir fix und fertig. Die Stimmung stieg auch nicht, als wir das Quartier genauer inspizierten. Es bestand nämlich aus 4 Holzbettgestellen (wovon eines schon zusammengekracht war) mit 2 alten Matratzen drauf (für 5 Personen?)! Irgendwie war keinem so richtig klar, wo wir alle schlafen sollten.
Die erste gute Nachricht kam von Reys, der uns mitteilte, es befände sich eine Quelle ganz in der Nähe. Wir machten uns sofort auf den Weg dorthin, und wuschen uns im frischen Bach. Eine Wohltat! Zurück bei der Hütte, kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr raus: die Matratzen wurden mit frischem Bettzeug überzogen, und Moskitonetze angebracht. Pro Paar ein Bett – und für Robert wurde eine Iso-Matte aufgeblasen und ebenfalls mit Bettzeug bezogen. Danach wurde Kaffee serviert (die 3 Guides haben alles extra mitgeschleppt!) und am Abend gabs ein überraschend gutes Abendessen, das die 3 Führer auf offenem Feuer wirklich sehr rührend zubereitet haben. Am Morgen wurden wir vom Ruf der Brüllaffen geweckt (leider keine gesehen), und nach dem „Frühstücksbuffet“ (man höre und staune!) machten wir uns auf den genauso schweißtreibenden Ab- wie Aufstieg.
Moskita - Tag 3
Am Samstag machten wir flussaufwärts einen Ausflug mit kleineren Einbäumen (je 2 Personen). Irgendwo durften wir an Land gehen, und bekamen eine Führung durch den Regenwald. Dabei wurde uns allen extrem heiss, und so nutzten wir dankbar die Mittagspause für ein Bad im Fluss. Ich unterschätzte natürlich sofort die starke Strömung an dieser Stelle, und wurde ein Stück ziemlich unkontrolliert abgetrieben. Alle Algen und Steine, an denen ich mich festzuklammern versuchte, riss ich mit. Als ich endlich wieder Herr der Lage war, kam Andy grinsend an, und meinte, das hätte nicht besonders cool ausgeschaut. Naja…am Ende des Ausfluges ging auch Wilfried beim Aussteigen aus dem Boot nochmal unfreiwillig über Bord, und landete voll bekleidet mitsamt Fotoapparat im Fluss.
Moskitia - Tag 2
Freitag:
Wir fuhren mit dem Einbaum ca. 7 Stunden auf dem Rio Plàtano nach Las Marias.
Es gab viele Vögel, Schildkröten, 2 Krokodile und jede Menge tropische Pflanzen und Bäume zu sehen.
Unsere Unterkunft war diesmal etwas einfacher ausgestattet. Wir schliefen in einer großen Hütte mit Trennwänden – in denen pro „Zelle“ 2 Betten Platz fanden. Fürs Klo gabs einen Kübel Wasser zum Nachspülen, und die Dusche bestand ebenfalls aus einem großen Eimer Wasser. Wir beschlossen deshalb, einfach immer im Fluss zu baden. Die Leute waren auch hier sehr nett – und die Kinder beobachteten uns sehr genau, und fanden uns (glaub ich) lustig. Sie sind nicht besonders an Fremde gewöhnt. Letztes Jahr kamen aufgrund politischer Unruhen im Land, insgesamt nur 3 Gruppen in die Moskitia.
Wir fuhren mit dem Einbaum ca. 7 Stunden auf dem Rio Plàtano nach Las Marias.
Es gab viele Vögel, Schildkröten, 2 Krokodile und jede Menge tropische Pflanzen und Bäume zu sehen.
Unsere Unterkunft war diesmal etwas einfacher ausgestattet. Wir schliefen in einer großen Hütte mit Trennwänden – in denen pro „Zelle“ 2 Betten Platz fanden. Fürs Klo gabs einen Kübel Wasser zum Nachspülen, und die Dusche bestand ebenfalls aus einem großen Eimer Wasser. Wir beschlossen deshalb, einfach immer im Fluss zu baden. Die Leute waren auch hier sehr nett – und die Kinder beobachteten uns sehr genau, und fanden uns (glaub ich) lustig. Sie sind nicht besonders an Fremde gewöhnt. Letztes Jahr kamen aufgrund politischer Unruhen im Land, insgesamt nur 3 Gruppen in die Moskitia.
Moskitia - Tag 1
Am Donnerstag Morgen gings per Aero Caribe nach Brus Laguna, und von dort aus mit dem Einbaum nach Belén. Auch ein Ort, der auf einer Seite an eine Lagune grenzt, und auf der anderen ans Meer anschließt. Die Bewohner waren extrem freundlich und bemüht. Es wurde leckeres Essen kredenzt, und für den Nachmittag ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten ( wobei nicht ganz klar war, wem die Unterhaltung in erster Linie diente, wenn man sich die belustigten Gesichter der Dorfbewohner anschaute).
Erster Programmpunkt war „Fischen“. Es wurden Würmer an Angelschnüren befestigt, und damit wurden wir ins Meer gestellt. Durch Auswerfen der Leinen hätte es uns gelingen sollen, einen Fisch an Land zu ziehen. Erwartungsgemäß sind wir alle an dieser Aufgabe gescheitert
Danach stand „Reiten“ auf dem Plan. Für 5 Personen standen 4(!) Pferde bereit. Einer von uns musste, als Beifahrer, auf dem Begleitmoped vorlieb nehmen. Wilfried erklärte sich dazu bereit. Irene übernahm, mit ihrem sehr schlecht gezäumten Pferd (2 unterschiedliche Steigbügel in verschiedenen Höhen, und statt eines Sattelgurtes Schnüre!), die Führungsposition. Robert – als Kind das letztes Mal auf dem Rücken eines Pferdes – folgte auf Diabolo knapp dahinter. Andy setzte sich an dritter Stelle geübt (dank Haflinger-Erfahrung in der Kindheit) in Bewegung. Mein 4-beiniger Untersatz blieb felsenfest stehen. Einige Dorfjungen versuchten es durch Klapse, und Zungenschnalzen zur Fortbewegung zu animieren. Ich saß stocksteif oben, und konzentrierte mich darauf nicht vom stehenden Pferd zu fallen. Endlich begann mein Pferderl langsam vor sich hin zu trotten – und behielt dieses Schneckentempo stur bei. An ein Anschließen an die Gruppe war somit nicht zu denken. Als das Pferd dann auch noch unbedingt in einen Hof einbiegen wollte, und auf meine Lenkversuche äußerst unwirsch reagierte, sprang ich vorsichtshalber von seinem Rücken und überließ Wilfried die Zügel. Witzigerweise spurte der störrische Gaul von diesem Moment an, und trabte mit Wilfried artig in der Gruppe mit.
Erster Programmpunkt war „Fischen“. Es wurden Würmer an Angelschnüren befestigt, und damit wurden wir ins Meer gestellt. Durch Auswerfen der Leinen hätte es uns gelingen sollen, einen Fisch an Land zu ziehen. Erwartungsgemäß sind wir alle an dieser Aufgabe gescheitert
Danach stand „Reiten“ auf dem Plan. Für 5 Personen standen 4(!) Pferde bereit. Einer von uns musste, als Beifahrer, auf dem Begleitmoped vorlieb nehmen. Wilfried erklärte sich dazu bereit. Irene übernahm, mit ihrem sehr schlecht gezäumten Pferd (2 unterschiedliche Steigbügel in verschiedenen Höhen, und statt eines Sattelgurtes Schnüre!), die Führungsposition. Robert – als Kind das letztes Mal auf dem Rücken eines Pferdes – folgte auf Diabolo knapp dahinter. Andy setzte sich an dritter Stelle geübt (dank Haflinger-Erfahrung in der Kindheit) in Bewegung. Mein 4-beiniger Untersatz blieb felsenfest stehen. Einige Dorfjungen versuchten es durch Klapse, und Zungenschnalzen zur Fortbewegung zu animieren. Ich saß stocksteif oben, und konzentrierte mich darauf nicht vom stehenden Pferd zu fallen. Endlich begann mein Pferderl langsam vor sich hin zu trotten – und behielt dieses Schneckentempo stur bei. An ein Anschließen an die Gruppe war somit nicht zu denken. Als das Pferd dann auch noch unbedingt in einen Hof einbiegen wollte, und auf meine Lenkversuche äußerst unwirsch reagierte, sprang ich vorsichtshalber von seinem Rücken und überließ Wilfried die Zügel. Witzigerweise spurte der störrische Gaul von diesem Moment an, und trabte mit Wilfried artig in der Gruppe mit.
Freitag, 2. April 2010
Zurück in der Zivilisation!
Heute (Karfreitag) sind wir alle gesund und unbeschadet aus der Moskitia heimgekehrt – aber: wir sind mit Insektenstichen übersäht (obwohl Andy und ich eine ganze Dose Insektenspray versprüht haben!). Die „Moskitia“ hat ihrem Namen also alle Ehre gemacht.
Aber der Reihe nach:
Die Anreise
Am Samstag, den 20.März, fuhren wir morgens gemeinsam mit Wilfried, Irene und Robert (einem Lehrerkollegen Wilfrieds) über die honduranische Grenze nach Copàn. Am Nachmittag besuchten wir die dortige Maya-Ausgrabungsstätte, und im Anschluss gabs Abendessen bei Kerzenschein (nicht wegen der Romantik, sondern wegen der Stromkabelknäuel, die über den Dächern der Stadt für regelmäßigen Kurzschluss sorgen).
Am nächsten Morgen ging es weiter nach Tela – ans Meer. Andy und ich stürzten uns sofort in die Fluten, und blickten schon voll Vorfreude auf den nächsten Tag, den wir ausgiebig am Strand verbringen wollten. Doch daraus wurde nichts, denn in der Nacht zog ein ziemlich heftiger Sturm auf, und morgens bot sich uns, vom Hotelzimmer im 2. Stock, ein spektakuläres Schauspiel aus peitschenden Palmen und wildem Meer.
Gegen Mittag beruhigte sich das Wetter, und wir statteten dem botanischen Garten einen Besuch ab. Danach gings auf holpriger Piste nach Miami (nicht dem in Florida!). Dort befindet sich auf einem schmalen Sandstreifen, zwischen Lagune und Meer, ein Garífuna- Dorf (die Schwarzen werden hier so bezeichnet). Mit etwas mulmigem Gefühl begab ich mich dort hin, denn als Wilfried zuvor einen Taxifahrer nach dem genauen Weg fragte, wollte der ganz ungläubig wissen, ob wir wirklich dort hin wollten, und was wir dort vor hätten? Urgs….ich erwartete daraufhin eine ärmliche Slum-Siedlung, in der wir zur Begrüßung erst mal unser Bargeld abzugeben hätten. Umso überraschter war ich dann, von dem wunderschönen, idyllischen Fleckchen Erde, auf dem die Garìfunas in kleinen Hütten, unter Palmen leben. Paradiesisch! Noch – denn wo es am Schönsten ist, da lässt sich gut bauen – in diesem Fall soll in der Nähe ein Golfplatz entstehen.
Am Dienstag fuhren wir weiter nach La Ceiba. Dort quartierten wir uns im Hotel „Art deco beach“ ein - einem riesig-protzigen Gebäude, bei dem in der Bauphase offensichtlich das Geld ausgegangen ist, und deshalb vieles im Pfusch (bzw. gar nicht) fertig gestellt wurde. Sehr lustig. Am Nachmittag besuchten wir das Schmetterlingsmuseum von Mr. Lehman (einem Amerikaner, der in Honduras lebt ((untergetaucht ist? Lehman Brothers…?)). Mr. Lehman führte uns mit Leidenschaft durch sein Reich, und es gab nicht nur Schmetterlinge aus der ganzen Welt zu bestaunen, sondern auch eine lebende Tarantel, die ich mir todesmutig auf die Pfote setzen ließ.
Der Mittwoch war vormittgas für die letzten Erledigungen wegen des bevorstehenden Regenwaldtrips verplant, und nachmittags gingen Andy und ich wieder ans Meer zum Schwimmen. Die Wellen waren sehr hoch, und deshalb begnügte ich mich damit, ein bisschen am Rand entlang zu tümpeln. Bis zu dem verhängnissvollen Moment, in dem Andy mich überredete, mit ihm weiter hinaus zu schwimmen. Es dauerte keine Minute, und schon riss mich eine „Mega-Riesenwelle“ (subjektiv betrachtet) unter Wasser. Nach ein paar kräftigen Schluck Meerwasser, erfing ich mich einigermaßen – sah aber schon die nächsten Wellen anrollen. In meiner Panik rief ich Andy um Hilfe an – der hatte aber einen Lachkrampf, und meinte, ich hätte eh schon längst wieder Boden unter den Füßen! Mir fiel ein Stein vom Herzen – doch an diesem Tag bekam mich nichts und niemand mehr ins Meer.
Aber der Reihe nach:
Die Anreise
Am Samstag, den 20.März, fuhren wir morgens gemeinsam mit Wilfried, Irene und Robert (einem Lehrerkollegen Wilfrieds) über die honduranische Grenze nach Copàn. Am Nachmittag besuchten wir die dortige Maya-Ausgrabungsstätte, und im Anschluss gabs Abendessen bei Kerzenschein (nicht wegen der Romantik, sondern wegen der Stromkabelknäuel, die über den Dächern der Stadt für regelmäßigen Kurzschluss sorgen).
Am nächsten Morgen ging es weiter nach Tela – ans Meer. Andy und ich stürzten uns sofort in die Fluten, und blickten schon voll Vorfreude auf den nächsten Tag, den wir ausgiebig am Strand verbringen wollten. Doch daraus wurde nichts, denn in der Nacht zog ein ziemlich heftiger Sturm auf, und morgens bot sich uns, vom Hotelzimmer im 2. Stock, ein spektakuläres Schauspiel aus peitschenden Palmen und wildem Meer.
Gegen Mittag beruhigte sich das Wetter, und wir statteten dem botanischen Garten einen Besuch ab. Danach gings auf holpriger Piste nach Miami (nicht dem in Florida!). Dort befindet sich auf einem schmalen Sandstreifen, zwischen Lagune und Meer, ein Garífuna- Dorf (die Schwarzen werden hier so bezeichnet). Mit etwas mulmigem Gefühl begab ich mich dort hin, denn als Wilfried zuvor einen Taxifahrer nach dem genauen Weg fragte, wollte der ganz ungläubig wissen, ob wir wirklich dort hin wollten, und was wir dort vor hätten? Urgs….ich erwartete daraufhin eine ärmliche Slum-Siedlung, in der wir zur Begrüßung erst mal unser Bargeld abzugeben hätten. Umso überraschter war ich dann, von dem wunderschönen, idyllischen Fleckchen Erde, auf dem die Garìfunas in kleinen Hütten, unter Palmen leben. Paradiesisch! Noch – denn wo es am Schönsten ist, da lässt sich gut bauen – in diesem Fall soll in der Nähe ein Golfplatz entstehen.
Am Dienstag fuhren wir weiter nach La Ceiba. Dort quartierten wir uns im Hotel „Art deco beach“ ein - einem riesig-protzigen Gebäude, bei dem in der Bauphase offensichtlich das Geld ausgegangen ist, und deshalb vieles im Pfusch (bzw. gar nicht) fertig gestellt wurde. Sehr lustig. Am Nachmittag besuchten wir das Schmetterlingsmuseum von Mr. Lehman (einem Amerikaner, der in Honduras lebt ((untergetaucht ist? Lehman Brothers…?)). Mr. Lehman führte uns mit Leidenschaft durch sein Reich, und es gab nicht nur Schmetterlinge aus der ganzen Welt zu bestaunen, sondern auch eine lebende Tarantel, die ich mir todesmutig auf die Pfote setzen ließ.
Der Mittwoch war vormittgas für die letzten Erledigungen wegen des bevorstehenden Regenwaldtrips verplant, und nachmittags gingen Andy und ich wieder ans Meer zum Schwimmen. Die Wellen waren sehr hoch, und deshalb begnügte ich mich damit, ein bisschen am Rand entlang zu tümpeln. Bis zu dem verhängnissvollen Moment, in dem Andy mich überredete, mit ihm weiter hinaus zu schwimmen. Es dauerte keine Minute, und schon riss mich eine „Mega-Riesenwelle“ (subjektiv betrachtet) unter Wasser. Nach ein paar kräftigen Schluck Meerwasser, erfing ich mich einigermaßen – sah aber schon die nächsten Wellen anrollen. In meiner Panik rief ich Andy um Hilfe an – der hatte aber einen Lachkrampf, und meinte, ich hätte eh schon längst wieder Boden unter den Füßen! Mir fiel ein Stein vom Herzen – doch an diesem Tag bekam mich nichts und niemand mehr ins Meer.
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