Freitag, 19. März 2010

Atitlan-See

Das Ziel unseres 3 tägigen Ausfluges hieß: Atitlan-See.

Nach 3,5 stündiger Autofahrt erreichten wir San Antonio Palopo. Ein Ort weit abseits vom Massentourismus – aber direkt am See gelegen. Nach einem guten Mittagessen auf der Hotelterrasse machten wir uns auf, zu einem Spaziergang durch den Ort. In der Keramikwerkstätte wurde gleich mal Halt gemacht und einige „Schmuckstückerln“ erstanden. Danach knipsten wir die Einheimischen in ihren wunderschönen Trachten. Plötzlich kam uns eine Dorffrau entgegengelaufen, und fragte, ob wir ihr bei der Arbeit zuschauen wollten. Daran hatten wir natürlich großes Interesse! Also folgten wir ihr brav zu ihrer Hütte. Dort waren einige andere Frauen versammelt – und so schnell konnten wir gar nicht schauen, waren wir selbst in Trachtengewand eingewickelt. Natürlich ALLES nur fürs Foto (!) – und ganz ohne Hintergedanken (der Einserschmäh). Wir haben uns über unsere Aufmachung schief gelacht. Eigentlich war eh schon klar, worauf das Ganze hinauslaufen würde - und bald kam auch schon die Frage, was wir für die Kluft denn bezahlen möchten? Also gut – der Spaß wars uns wert, und so entschieden wir uns für einige Einzelteile.
Naja, da waren wir in unserer Gutmütigkeit ein gefundenes Fressen für die geschäftstüchtigen Dorfbewohner. Macht aber nichts, denn wie man an den Fotos erkennen kann, haben wir wirklich sehr fesche Guatemalteken abgegeben (auch wenn Andy meint, ich hätte eher Ähnlichkeit mit Julia Timoschenko gehabt!).

Am nächsten Morgen (Mittwoch) brachte uns ein Boot ans andere Ufer des Sees – nach Santiago. Dort wurden wir auch schon wieder von vielen Bewohnern empfangen, die uns den Ort – und vor allem den Maximòn (ausgespr.:Maschimon - eine Art Maya-Gott, dem die Leute ihre Sorgen berichten – auf Hilfe hoffen – und dafür Geld, Zigaretten und Schnaps spenden) zeigen wollten. Einem relativ vertrauenswürdigen Führer folgten wir auf die Ladefläche eines Jeeps und wurden zu einer Hütte transportiert, in der gerade eine Zeremonie stattfand. Danach wurde uns noch die Kirche im Ort gezeigt – den Heiligenstatuen dort haben sie bunte Hemden angezogen, weil sie vorher so fad ausgeschaut haben.

Am Donnerstag beendeten wie unseren Ausflug mit einem Abstecher beim Markt in Chichi – und einer original guatemaltekischen Hendlsuppe.

Dienstag, 16. März 2010

Die Vulkanier

Nach einem Einkaufsbummel über den Markt im 5 Bezirk (einem der gefährlicheren Stadtteile) starteten wir am späten Nachmittag die "Expedition Vulkan". Die Anfahrt gestaltete sich für mich schon etwas abenteuerlich, da ich im Auto keinen Sitzplatz mehr ergattern konnte, und deshalb (gemeinsam mit den Rucksäcken) mit einem Platzerl im Kofferraum vorlieb nehmen durfte.
Nach ca. 1,5 stündigem Fußmarsch - mit tollem Ausblick auf 3 umliegende Vulkane - erreichten wir die brodelnde Lava des Vulcan Pacaya! Marvin (unser einheimischer Führer) begann Würstel zu grillen, während wir vom Naturschauspiel des zischenden, fauchenden, feuerspuckenden Vulkanes kaum genug bekommen konnten. Der Abstieg erfolgt mit Taschenlampen im Dunkeln - ohne Verletzte.
Super wars!

Montag, 15. März 2010

Antigua

Nach nur 5 Std. Schlaf wurden wir um 6 Uhr morgens Ortszeit vom exotischen Vogelkonzert aus dem Schlaf gerissen. In den Baumwipfeln direkt vor unserem Fenster wurde in den höchsten und schrillsten Tönen gezwitschert und gekreischt! Schön - so wussten wir gleich, dass wir uns in den Tropen befinden, und nicht mehr im kalten verschneiten Österreich. Nach einem leckeren Frühstück auf der Terrasse machten wir uns auf den Weg nach Antigua - der ehemaligen Hauptstadt Guatemalas. Der Ort ist wunderschön malerisch - und angeblich hätte man vom Ortskern aus freien Blick auf den Vulkan (der sich an diesem Tag aber hinter einen Schleierwolke verbarg). Nach einem Bummel über den Markt wurden wir Zeugen, wie in Guatemala die Ostervorbereitungen ablaufen. Während wir in Österreich lediglich an den Schokohasen in den Geschäften erkennen, welches Kirchenfest vor der Tür steht - wird hier in unterschiedlichsten Verkleidungen eine farbenfrohe Prozession aufgeführt, die an das Leiden und Sterben Jesu erinnern soll.

Anreise

Man sollte es nicht glauben aber wir sind tatsächlich nach 21 Std. ohne gröbere Zwischenfälle in Guatemala Cit yinklusive Koffer angekommen. Lästig war nur der nahezu endlose Papierkrieg in Mexico und in Guatemala bei der Einreise. Aber jetzt wissen wir incl. Passnummer sämtliche Daten im Schlaf.

Freitag, 12. März 2010

Juhu...


...nur noch ein mal schlafen, und wir heben ab! Das Gepäck steht bereit (Katze einfach wegdenken). Bleibt nur noch die einzige quälende Frage: Wird sich Andy´s Koffer bis morgen schließen lassen?


Fortsetzung folgt...

Dienstag, 2. März 2010

Guatemala...

...der Countdown läuft!
In 10 Tagen ist es endlich so weit - wir fliegen nach Guatemala. Nach einem schier endlos scheinenden Winter werden wir nun Väterchen Frost den Rücken kehren, und in wärmere Gefilde abtauchen.
Nach all den tollen Impressionen in Irenes Blog, kann ich es nun kaum noch erwarten, selbst einen Vulkan zu besteigen - den Regenwald zu erforschen - und im Meer zu schnorcheln.