Sonntag, 6. November 2011

New York, New York....

Gestern stand am Nachmittag eine Stadtrundfahrt mit dem Bus auf dem Plan.

Die Zeit davor wollten wir nutzen, um bei Macy´s mal so richtig ausgiebig zu shoppen. Also stiefelten wir nach dem Frühstück bei prächtigem - aber kaltem - Wetter los zur Fifth Avenue, und von dort aus nach Süden zur 34 Straße.
Als wir nach kurzer Suche schließlich vor einem Seiteneingang von Macy´s standen, war die Enttäuschung gleich mal groß: erstens war noch nicht geöffnet -und zweitens war von der berühmten Weihnachtsdekoration und den angeblich tollen Schaufenstern (in Arbeit) nichts zu sehen. Als wir um 10 Uhr endlich rein durften, fuhren wir zwar mit der schönen alten Holzrolltreppe - aber ansonsten hielt sich die Begeisterung in Grenzen, und nach einer halben Stunde waren wir auch schon wieder draußen aus dem Laden.
Danach schlenderten wir zum sehr charmanten Bryant Park, bei dem ein Eislaufplatz und viele kleine Hütten mit allerhand Handwerkszeug zum Verweilen einluden. Hier erstand Andy eine sehr warme Haube mit Ohrenklappen, und die dazupassenden Handschuhe, aus denen sich sowohl Fingerlinge als auch Fäustlinge zaubern lassen - praktisch!

Nach einer letzten Marathonbesprechung mit der ganzen Reisetruppe, wurden wir von der deutschen Reiseführerin Gerda mit dem Bus abgeholt. Entlang der Rundfahrt durch Manhattan brachte Gerda einen Kracher nach dem anderen. Angefangen hat es damit, dass sie uns erzählte, New York wäre die sicherste Stadt von ganz Amerika - nur um uns Minuten später davor zu warnen, bei Einbruch der Dunkelheit noch im Central Park zu sein (zu gefährlich!!) und ein wenig später über die Brutalität der italienischen, chinesischen und russischen Mafia in New York zu erzählen.
Als nächstes schwärmte uns Gerda vom äußerst gesunden New Yorker Leitungswasser vor, das absolut Trinkwasserqualität hätte - es würde nur ein wenig nach Chlor schmecken, wegen der Bakterien....
Danach wollte sie von uns wissen, was denn nun genau der Unterschied zwischen Österreich und Tirol sei - und später, ob wir in Österreich (oder Tirol) auch einen Mac Donalds hätten?!
Es folgten Schauermärchen über 9/11 die wir hier gar nicht wiedergeben möchten, weils so ein Schmarrn war, und auf der Heimfahrt fuhren wir noch bei einem Lokal vorbei, das Mont Blanc hieß, und bei dem die österreichische Maria original österreichische Küche kocht: Schweizer Rösti und so....(vielleicht sollte Gerda auch mal jemand den Unterschied zwischen Österreich/Tirol und der Schweiz erlären...?) Wenn wir dort hingingen, dann sollten wir dazuerwähnen, dass die Gerda uns geschickt hat -genauso in dem Jeansgeschäft, für das sie uns Visitenkarten in die Hand drückte.

Naja, nachdem die "Kaffeefahrt" zu Ende war, genehmigten wir uns eine große Portion Pasta (aber nicht bei Maria), kauften Andys Frühstück für den Marathonmorgen, und versanken kurze Zeit später in tiefen Schlaf - noch mit Gerdas Stimme im Ohr, die lt. Andy, wie Desiree Nick geklungen haben soll....

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen