Sonntag, 22. Dezember 2013
Tag 1 in Hanoi
Am 19.12. fuhr uns Jürgen nach der Arbeit nach Wien, wo wir im NH Hotel direkt am Flughafen übernachteten.
Unser erster Flug nach Rom ging um 9;40 und wir bestiegen ihn nachdem beim Sicherheitscheck natürlich wieder ein
Taschenmesser aus meinem Rucksack gefischt wurde. Der Umstieg in Rom und in Hongkong verlief hingegen ereignislos
und so kamen wir planmäßig am 21.12. um 9:50 in Hanoi an. Am Visumschalter gab es dann kurze Hektik und langes warten
weil wir angeblich Passfotos benötigt hätten die wir natürlich nicht hatten. Schlußendlich ließ sich die Beamtin jedoch überreden für 4 Dollar Extragebühr 2x auf den Auslöser ihres Fotoapparates zu drücken und obwohl wir uns sicher sind, dass
die Fotos danach umgehend gelöscht wurden, erhielten wir unsere Pässe incl. Visum zurück.
Unser Transfer ins Hotel wartete geduldig vor dem Flughafen und so konnten wir rund 1 Std. später erschöpft ins Bett fallen welches wir erst wieder am nächsten Tag um 9 Uhr verliessen.
Als wir nach einer Stärkung am Frühstücksbuffet das Hotel verlassen wollten, unterrichtete uns der äusserst gesprächige
Hotelmanager, dass wir in ein Partnerhotel umgeleitet werden sollen. Warum und wieso erklärte er uns zwar ausgiebigst, aber verstanden haben wir es nicht. Jedenfalls einigten wir uns darauf, dass wir zuerst einmal eine Besichtigungstour machen und um 15 Uhr zurück ins Hotel kommen wollen und dann halt umziehen wenn er will.
Unverdrossen warfen wir uns ins Getümmel von Hanoi worüber uns gestern während des Transfers vom Flughafen erzählt wurde dass
Hanoi 7 Mio. Einwohner und 4 Mio. Mopeds habe und zumindest die 4 Mio. Mopeds können wir bestätigen.
Wir schlenderten durch die Altstadt wobei die Gehsteige prinzipiell entweder mit Mopeds verparkt oder von Garküchen verstellt sind. Am Gehsteig wird gekocht, geschweißt, gegessen und teilweise wohl auch gewohnt. Gehen kann man dann auf den Straßen wobei man die Straße dann tatsächlich mit tausenden Mopeds und viel weniger Autos sowie ganz vereinzelten Radfahrern teilt. Als hier noch ausnahmslos Radfahrer unterwegs waren muss es das Paradies gewesen sein.
Wir gingen zum Hoan Kiem See und dann weiter zur Long Bien Bridge die einst wie der Turm in Paris von Eifel erbaut wurde und im Krieg von den Amis mehrmals bombardiert, von den Vietnamesen aber stets wieder repariert wurde.
Dann ging es zum West Lake an dem wir uns die Tran Quoc Pagode ansahen und danach schlenderten wir noch durch viele kleine meist lauten und ziemlich schmutzigen Gassen zurück ins Hotel wo wir auch gleich nochmals freundlichst darauf hingewiesen wurden, dass wir umziehen müssen.Also holten wir schnell unsere Rucksäcke und als wir beim Auschecken unsere Rechnung bezahlten verstanden wir endlich auch warum wir umziehen sollten. Das Zimmer das ich gebucht hatte war nicht frei, daher haben sie uns gestern als wir hundemüde ankamen in ein Zimmer einer anderen Kategorie gelegt welches ab heute aber ebenfalls belegt ist. und im anderen Hotel welches dem gleichen Besitzer gehört bekommen wir dann ein Zimmer der richtigen Kategorie zu einem günstigeren Preis.
Der Hotelmanager fuhr mit uns im Taxi ins neue Hotel und wich erst von unserer Seite als wir im Zimmer standen und von einer Bedinsteten eingewiesen wurden. Das Hotel ist super, das Zimmer sehr schön und gerade waren wir im Restaurant im 12.Stock auf der Dachterrasse essen. Bei uns ist es jetzt 18:37 und damit ist unser erster Tag in Hanoi gelaufen und es wird nur mehr gefaulenzt.
Als erstes Fazit können wir sagen:
Sehr laut, ziemlich schmutzig, sehr lebhaft, die Menschen sind sehr freundlich und wir fühlen uns sicher.
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