Sonntag, 29. Dezember 2013

Mui Ne

In der Früh gingen wir nach dem Frühstück und dem Auschecken nur einige Meter zur Abfahrtsstelle des Busses nach Mui Ne. Laut Ticket (siehe Foto) sind wir zu Filipinos erklärt worden und ich war mit irgendeiner Betra unterwegs. Der Bus kam fast pünktlich und schon waren wir unterwegs und zwar ziemlich gemütlich denn es war ein Liegebus. Für alle bis 1,60 Größe war es urgemütlich für größere wie mich ging es gerade noch. Mit einmaliger Pinkelpause kamen wir nach 5,5 Stunden in Mui Ne an und sprangen in ein Taxi das uns in wenigen Minuten zu unserem Resort brachte. Dort suchte man verzweifelt unsere Reservierung, fand sie nicht und gab uns trotzdem genau das Zimmer das wir wollten. Dann ging es sofort an den Strand wo wir Kitesurfer bewunderten. Es geht hier ein sehr starker Wind und die Wellen sind entsprechend hoch, ausserdem dürfte im Meer vor dem Hotel eine Ströhmung sein oder irgendetwas anderes gefährliches, jedenfalls steht ein Typ mit Pfeifferl rum und verscheucht jeden der da ins Wasser will, einige Meter weiter links darf man aber. Uns waren die Wellen heute zu hoch. Es wurde durch den Wind um 15 Uhr auch schon kühl obwohl es 26 Grad hatte und so zogen wir uns an und fuhren mit dem Taxi in den Ort. Unser Resort liegt im Westen von Mui Ne, der Hauptwirbel spielt sich im Osten des Fischerdorfes ab, dort gibt es unzählige Restaurants die von Deutschen geführt werden mit Pizza, Steaks und all den Mist. Dort wollten wir nicht hin, also führen wir mitten in den Ort, wo wir jedoch feststellten, dass es überhaupt nur Garküchen für die Einheimischen gibt und so gingen wir den gesamten Ort ab, bis wir wieder beim Aussichtspunkt auf den Hafen landeten wo wir aus dem Taxi gestiegen sind. Wir wollten gerne Meeresfrüchte essen, die Einheimischen essen das aber anscheinend nicht. Beim Aussichtspunkt fanden wir dann vor dem Cafe „ Harbor view“ eine Frau die vor mehreren Schüsseln gefüllt mit Wasser und verschiedenstem Meeresgetier hockte und nach kurzem hin und her verstanden wir, dass wir uns nur unser Essen aussuchen mußten und es würde dann frisch für uns gekocht. Als die Frau merkte, dass wir seeehr hungrig waren, gabs kein halten mehr und wir wählten 2 Kalamari, 6 sehr große Königsgarnelen, rund einen Kilo von so komischen kleinen Garnelen die uns dann gekocht von einer Frau einzeln zerlegt und in die Hand getrückt wurden, sowie einen Red Snapper. Gekocht wurde das Ganze dann von einer Nachbarin, das Getier kam von einer anderen Frau und das Cola und die Sitzplätze wurden vom Cafe Harbor view gestellt, das Geld wurde dann aufgeteilt diese Art von Gemeinschaftsarbeit haben wir hier schon öfter beobachtet. Gegessen wurde das alles ohne Beilage und nur mit einer Tunke aus Pfeffer und Zitrone direkt an der Straße mit Blick auf den Hafen. Das war sooooo lecker aber irre viel, der Fisch war mit Gewürzen und Kräutern belegt und ganz schön scharf. Als Serviette wurde uns eine Rolle Klopapier auf den Tisch gestellt und gekostet hat das alles incl. 2 Dosen Cola 555 000 Vietnam Dong was etwa 19 Euro 30 Cent sind. Nach diesem vorzüglichen Mahl gingen wir dann zu Fuß etwa 35 Minuten bis zu unserem Hotel. Wie auf den Fotos die Petra aus dem fahrenden Bus gemacht hat ersichtlich ist es hier wüstenähnlich mit vielen Sanddünen und Petra will mich heute noch unbedingt zu angeblich ganz schönen roten Dünen schleppen, vielleicht bekommen wir Fahrräder um mit ihnen hinzufahren. Morgen geht es dann mit dem Bus nach Saigon ( ca. 4 Stunden) wo wir eine Nacht bleiben, dann soll es ins Mekong – Delta gehen.

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